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Sicherungshypothek ablösen

21.05.2019 17:36 |
Preis: 48,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Zusammenfassung: Löschung einer Sicherungshypothek und Kosten

Für mich ist im Grundbuch eines Hauses eine Sicherungshypothek eingetragen. Diese ist für eine private Forderung. Der Anspruch wurde durch ein Gerichtsurteil festgelegt.

Der Eigentümer des Hauses möchte dieses nun lastenfrei verkaufen. Er möchte mir meine bestehende Forderung zurückzahlen.

Das Haus ist etwa 30 km von meinem Wohnort entfernt. Der Eigentümer wohnt ca. 300 km entfernt.

Welches Verfahren bietet sich an, damit ich mein Geld sicher bekomme und der Eigentümer die Grundschuld sicher löschen lassen kann?

Müsste ich die Löschungsbewilligung beantragen? Was kostet die bei einer Summe von ca. 70.000 Euro?
Ich habe auch etwas von einer „löschungsfähigen Quittung" gelesen, die auch notariell beurkundet werden müsste. Soweit ich es verstehe, könnte der Eigentümer mit dieser Urkunde die Grundschuld ohne mein Zutun löschen lassen. Wenn der Eigentümer mir die bestehende Forderung überweist, ggfs. Mit der Angabe des Verwendungszwecks „Rückzahlung der bestehenden Forderung, die durch das …Gericht mit Vergleich vom … festgesetzt wurde. Was würde mich eine solche „Quittung" kosten?

Ist es richtig, dass der Eigentümer die Forderung begleichen kann und die Sicherungshypothek dadurch erlischt, wenn er nachweisen kann, dass er die Forderung beglichen hat?
Könnte dann auf einen Treuhandauftrag verzichtet werden, der sicher höhere Kosten verursacht als nur eine Löschungsbewilligung oder eine löschungsfähige Quittung?
Wer müsste ggfs. einen Treuhandauftrag bezahlen? Ich oder der Eigentümer? Was könnte er kosten?
21.05.2019 | 19:53

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,
auf Ihre Fragen darf ich Ihnen antworten wie folgt.
in 1. Linie bietet es sich natürlich an, die Abwicklung mit Treuhandauftrag über einen Notar laufen zu lassen. Wegen der Kosten sollten Sie sich eigentlich nicht so viel Sorgen machen, denn da es sich im Ausgangspunkt bei der Sicherungshypothek um einen Akt der Zwangsvollstreckung handelt, muss der Grundeigentümer auch alle Kosten tragen, die aus der Abwicklung im Zusammenhang mit der Löschung entstehen.
Auch sind die Kosten nicht so übermäßig hoch, bei einer Hypothek von 70.000,-- EUR bewegen sie sich bei 140,00 EUR für Notar und Grundbuchamt. Für die Abwicklung über Notaranderkonto fallen Zinsen im Promille - bereich an, das sind für den Zeitraum der Abwicklung ca. 10,00 EUR.
Sie müssten in diesem Zusammenhang die Löschungsbewilligung beurkunden lassen und der Eigentümer den notariellen Löschungsantrag stellen.
Mit der Löschungsbewilligung wird die Hypothek gelöscht. Mit der löschungsfähigen Quittung kann man die Hypothek im Grundbuch bestehen lassen, die sich mit der Zahlung der Forderung in eine Eigentümerhypothek verwandelt. Diese kann der Eigentümer aus Zwecken der Wahrung der Rangstelle im Grundbuch belassen, um sie künftig für einen Kredit als Sicherheit anzubieten. Da der Eigentümer verkaufen will und daher die Hypothek löschen will, ist hier die Löschungsbewilligung vorzugswürdig, die Kosten sind für beide Erklärungen gleich.
Es ist richtig, dass die Sicherungshypothek durch Zahlung erlischt, wenn er den Zahlungsnachweis hat, kann der Eigentümer dies auch beweisen. Für den Verkauf strebt aber der Eigentümer gerade die Bereinigung des Grundbuchs an, so dass Sie den Weg über Notar und Grundbuch gehen müssen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin




Nachfrage vom Fragesteller 21.05.2019 | 20:46

Wie wird das in der Praxis abgewickelt, wenn ich als Gläubiger 300 km vom Eigentümer entfernt wohne?
Für die Löschungsbewilligung muss ja wohl ich zum Notar. Das sollte einer in meiner Nähe sein, am besten vll. dort, wo die Immobilie steht (30 km entfernt).
Muss der Eigentümer auch zum Notar? Muss das derselbe sein, oder kann das ein Notar in seiner Nähe sein?
Wer beauftragt welchen Notar mit dem Treuhandauftrag?
Es sollte vermieden werden, dass einer von beiden 300 km fahren muss.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.05.2019 | 10:22

Sehr geehrter Fragesteller,
auf Ihre Rückfrage darf ich Ihnen antworten wie folgt.
Sie können wegen der Löschungsbewilligung einen Notar bei Ihnen um die Ecke und der Eigentümer kann einen Notar bei ihm um die Ecke beauftragen. Sie müssen nicht zu demselben Notar. Sie können Ihre Erklärungen auch völlig getrennt beurkunden lassen. Sie sollten sich nur auf einen der Notare einigen, dem Sie die Treuhandabwicklung übertragen wollen, mit dem können Sie dann alles schriftlich machen.
Keiner von Ihnen muss demzufolge 300 km fahren.
Ich hoffe, dass ich Ihnen mit dieser Ergänzung behilflich sein konnte.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin

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