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Sexueller Missbrauch innerhalb der Familie


02.07.2007 12:13 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo,
vor 2 Jahren wurde mein Vater für 3 Jahre wegen Sexuellen Missbrauch, an meiner Schwester und mir, verurteilt. Jetzt haben wir Post bekommen, dass er wegen guter Führung eher raus kommt. Können wir dagegen angehen? Widerspruch, Berufung? Meiner Schwester und ich haben damals jeder für sich Anzeige erstattet, somit sind auch 2 Aktenzeichen vorhanden.
Beide Anzeigen wurden separat Verhandelt. Daher weil ich nicht mehr zu hause wohnte,
sie aber noch unter Obhut meiner Eltern stand. Müssen wir uns jetzt 2 Anwälte nehmen?
Ein fürs Familiengericht, weil sie noch zu Hause wohnte und einen fürs Strafgericht?
Gibt es Anwälte die beide Aktenzeichen zusammen nehmen und wir zusammen gegen angehen können? Oder wird das wieder Separat gemacht?
Was für ein Anwalt ist das denn? Muss ich zu einen Anwalt der Strafgericht macht?
Und ist es möglich, dass der Anwalt alles alleine macht? Oder müssen meine Schwester und ich die Aussage nochmals vor Gericht wiederholen?
Ist es sonst auch möglich, das mein Vater während der Aussage den Saal verlässt?
Oder reicht es wenn der Anwalt alles weiß und uns einfach nur vertritt?
Wie stehen, die Chancen, das er die ganze Zeit absitzen muss?
Oder muss ich mich erst an den Staatsanwalt wenden um Widerspruch einzulegen?
Oder macht das gleich der Anwalt?
Gruß Sandra

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich aufgrund Ihrer Schilderung wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass Ihr Vater nach Verbüßung von 2/3 der Haftstrafe auf Bewährung entlassen wurde bzw. demnächst wird. Rechtsgrundlage hierfür ist § 57 StGB. Das Verfahren richtet sich nach den §§ 454 StPO ff. Gegen die Entscheidung des Gerichts, Ihren Vater auf Bewährung zu entlassen, ist die sofortige Beschwerde zulässig. Diese steht Ihnen bzw. Ihrer Schwester allerdings nicht zu.

Beschwerdeberechtigt ist neben dem Verurteilten auch die Staatsanwaltschaft. Die einzige Möglichkeit, die Sie als Opfer der Tat haben, etwas gegen die Entlassung zu unternehmen, wäre den Kontakt zur Staatsanwaltschaft zu suchen, um diese zu bewegen gegen den Beschluss in die Beschwerde zu gehen. Hiermit können Sie selbstverständlich einen Anwalt beauftragen.

Zu einer Verhandlung, in der Sie bzw. Ihre Schwester das gesamte Geschehen nochmals vortragen müssen, wird es in diesem Rahmen nicht kommen.

Ob es zu einem Verfahren vor dem Familiengericht kommt, kann ich aus Ihrer Schilderung nicht erkennen. Um dieses beurteilen zu können bedarf es einer genaueren Sachverhaltskenntnis.

Für Rückfragen, in diesem Fall vielleicht am besten per Telefon oder Email, steh ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Antonio Durán Muñoz
Rechtsanwalt

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