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Sexueller Mißbrauch von Kindern, Falsche Verdächtigung, Vortäuschen einer Straftat ..


| 26.03.2007 15:58 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Ich wurde Opfer einer falschen Verdächtigung. Dies wurde bewusst getan. Das Kind das ich angeblich sexuell Missbraucht haben soll wurde zur Falschaussage gezwungen. Durch die Staatsanwaltschaft Meißen habe ich mittlerweile die schriftliche Bestätigung das das Verfahren eingestellt wurde. ES IST JA AUCH NICHTS DRAN !!! Mein Ruf, auf Arbeit, in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, aber auch privat ist allerdings für immer zerstört. Wie kann ich mich gegen die Zwei Personen ( die Mutter des angeblich missbrauchten Kindes sowie den Vater der Freundin des Kindes - welcher wohl auch der Drahtzieher ist) zur Wehr setzen. Mir geht es darum, diesen Leuten begreiflich zu machen das es so nicht geht. Und auch darum meine bisher nötigen Auslagen für Anwalt usw, sowie meine Einbußen im Bereich Lohneinbußen usw. wieder gut zu machen.
Meinen Anwalt kann ich leider nicht mehr bezahlen. Da mir unterdessen von Seiten des Vaters der Freundin weitere Straftaten (Gefährliche Körperverletzung, Bedrohung) angelasstet werden. Ich habe damit nichts zu tun. Dies sieht auch die Kripo Riesa nach den jeweiligen Anhörungen so.Ich bin bereit für eine Beantwortung 500 Euro in monatlichen Beträgen à 50 Euro zu zahlen. Für alles weitere bin ich auf Rechtsbeihilfe angewiesen. Ich hoffe dennoch das einer der hier registrierten Anwälte mir helfen kann zu meinen Recht zu kommen (in diesen Fall muß ja dann auch der Beschuldigte zahlen, und der hat Geld).

Mit freundlichen Grüßen
XXXX

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Ich unterstelle als wahr, dass das gegen Sie gerichtete strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern von der zuständigen Staatsanwaltschaft eingestellt worden ist.
Ich gehe weiter davon aus, dass das Kind selbst noch nicht das 14. Lebensjahr vollendet hat und damit nicht strafmündig ist.

Zivilrechtlich könnten Sie gegen die Eltern des Kindes nach § 823 Abs. 2 BGB iVm §§ 164 (falsche Verdächtigung), 186 (üble Nachrede) StGB vorgehen.
Dazu müssten Sie aber darlegen und beweisen, dass die Eltern oder jedenfalls ein Elternteil in mittelbarer Täterschaft hinsichtlich der falschen Verdächtigung bzw. der üblen Nachrede gehandelt hat.

Als mittelbarer Täter wird bestraft, wer die Straftat selbst oder durch einen anderen begeht. Der mittelbare Täter bedient sich zur Verwirklichung der Tatbestandsmerkmale eines Werkzeugs, dem sog. Tatmittler, der selbst weder Allein- noch Mittäter ist.
Diese Konstellation kommt immer dann in Betracht, wenn der Tatmittler - wie hier das Kind - schuldunfähig ist.

Allerdings dürfte dieser Nachweis für Sie schwer zu führen sein, so dass die Aussichten eines zivilrechtlichen Klageverfahrens - vorerst und aus der Ferne vorgenommen - als äußerst bescheiden einzustufen sind.

Wenn die weiteren Behauptungen des Vaters des Kindes sich als unwahr herausstellen, können Sie ihn direkt auf Schadensersatz in Anspruch nehmen.

Wenn Sie auf diesem Portal Ihren Einsatz auf EUR 500,00 festlegen und dann im Rahmen des Beitrags für die Beantwortung Ihrer Fragen eine Ratenzahlung in Höhe von monatlich EUR 50,00 anbieten, so geht das nicht und widerspricht den Bedingungen.

Sie haben mit der Einstellung der Fragen dem Portalbetreiber die Ermächtigung eingeräumt, von Ihrem Konto den Einsatz von EUR 500,00 einzuziehen.
Durch Ihre Erklärungen innerhalb Ihres Beitrages machen Sie jedoch indirekt klar, dass der Einzug fehlschlagen wird.
Hierbei sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen, da Sie sich dadurch eines Betrugsverdachts aussetzen könnten, da Sie ferner mitteilen, dass Sie Ihren Anwalt nicht mehr bezahlen können.

Ich bin gerne bereit Ihnen in dieser prekären Angelegenheit zu helfen.
Allerdings setzt dies die Gewährleistung Ihrerseits voraus, dass der von Ihnen ausgelobte Einsatz auch erfolgreich vom Plattformbetreiber eingezogen wird.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de

---------------------------------------

§ 823 BGB Schadensersatzpflicht

(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

(2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetz verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.

Nachfrage vom Fragesteller 26.03.2007 | 17:26

Sehr geehrter Herr RA K. Roth,

ich möchte mich für Ihre Antwort bedanken. Zugleich noch einiges darstellen.

1. Ich will keines Falls betrügen. Ich bin bereit 500 Euro zu zahlen. Kann es aber nicht in einer Summe aufbringen. Meine in diesen Fall seid 20.12.06 angelaufenen und bezahlten Anwaltskosten liegen bei mittlerweile 3600 Euro. In meiner, für Sie hoffentlich verständlichen Aufregung, habe ich die AGB´s nicht genau gelesen. Ist falsch, ich weiß!

2. Der Junge ist 13 Jahre.

3. Dieser Junge hat einen Brief an die Kripo Riesa geschrieben, wo er deutlich macht das es nicht sein Wille war sondern er dazu gedrängt wurde die Aussage zu machen. Einsicht in diesen Brief sowie die dazugehörigen Anschuldigungen, bekommt nach Aussage der Frau ***** von der Kripo Riesa nur ein Anwalt.

4. Ich bin mir sicher das der Junge, *****, jetzt auf Befragung auch die Namen der Personen nennt die Ihn dazu gezwungen haben.

5. Die weiteren Anschuldigungen gegen mich sind alle, auf Grund eines Alibis (Arbeit und dergleichen), für mich nicht relevant. Wenn es die dazugehörigen Straftaten überhaupt gegeben hat. Ich vermute, das dies nur vorgetäuschte Taten sind. Kann dies aber nicht belegen.


Wie gesagt, wenn Sie Ratenzahlung akzeptieren, bin ich an weiterer Beratung und eventueller weiterer Vertretung meines Rechts interessiert.

Mit freundlichen Grüßen

***** (Tel.: *****)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.03.2007 | 17:40

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag und die aufschlussreichen Klarstellungen in der Sache.
Wenn sich der von Ihnen unter Punkt 3. geschilderte Umstand durch Einsicht in die staatsanwaltschaftliche Akte bewahrheiten sollte, würden sich die Aussichten zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche elementar verbessern.

Ich setze mich per E-Mail mit Ihnen in Verbindung, um die weitere Vorgehensweise mit Ihnen abzustimmen.



Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -


Hamburg2007
info@kanzlei-roth.de

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