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Seuerrecht/Sozialversicherungs-Recht

08.10.2016 20:08 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrter RA:
In meinem kleinen Betrieb beschäftige ich je nach Arbeitsanfall eine Schreibkraft. Kein Arbeitsvertrag, max 100 Euro pro Monat. Die variablen Summen dafür werden jeweils überwiesen und steuerlich geltend gemacht. Keine Probleme mit dem Finanzamt. Keinerlei Arbeits- oder sonstiger Vertrag. Keine regelmäßige Tätigkeit. Keine Zeit- oder Mengenvereinbarung. All das seit 30 Jahren.
Nun steht eine Überprüfung der für andere geleisteten Sozialversicherungsbeiträge durch die Rentenversicherung an, was kein Problem ist.
Nur: Mein Steuerberater sagt, dass ich für diese Dame Soziaversicherungsabgaben zu leisten habe, und das rückwirkend.
Stimmt das ?

MfG Ratsuchender

08.10.2016 | 20:45

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihr Steuerberater hat Recht:

Jeder Arbeitgeber ist nach § 28e SGB IV: Zahlungspflicht, Vorschuss verpflichtet, die Sozialversicherungsabgaben seiner Angestellten abzuführen.

Dass Sie keinen schriftlichen Arbeitsvertrag haben, ist dabei unwichtig.

Denn die Eingehung von Arbeitsverträgen ist im Gegensatz zur Kündigung auch ohne bestimmte Form möglich. Dabeit reicht auch ein faktisches Handeln aus:

Und das liegt hier vor, wenn Sie die Dame gegen Entgelt beschäftigen. Unwichtigt ist dabei wieder, dass die Zeiten und das Entgelt variieren.

Daher sind Sie Arbeitgeber und haben die Sozialabgaben abzuführen.

Dabei verringert sich der Beitrag, weil die Dame wohl als geringfügig Beschäftigte einzustufen sein wird. Die genaue Höhe wird Ihr Steuerberater berechnen können.

Zumindest für vier Jahre wird zu zahlen sein, denn solange ist die Verjährungsfrist nach § 25 SGB IV: Verjährung .

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Antwort geben zu können. Aber die Gesetzeslage ist eindeutig.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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