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Semesterticket mit Immatrikulationsbescheinigung anstatt Studentenausweis nutzbar?


05.10.2006 16:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich studiere seit dem vor wenigen Tagen begonnenen Wintersemester 2006/2007 in X.

Ein Semesterticket zur Nutzung der Straßenbahnen usw. konnte ich unter Vorlage meiner Immatrikulationsbescheinigung bei dem Verkehrsbetrieb "ausnahmsweise" kaufen. Allerdings ist dieses Ticket gemäß den Beförderungsbestimmungen nur zusammen mit einem Studierendenausweis gültig, dies ist auf dem Semesterticket auch so vermerkt.

Den Studierendenausweis habe ich von der Universität jedoch noch nicht erhalten. Eine dortige Anfrage ergab, dass die Ausstellung des Studierendenausweises mehrere Wochen in Anspruch nimmt.
Somit habe ich derzeit nur Immatrikulationsbescheinigungen, auf denen mein Name, meine Matrikelnummer, mein Geburtsdatum, mein Studiengang, das Fachsemester und die Hochschule angegeben sind.

Nun zu meiner Frage:

Kann ich - auch wenn ich (noch) keinen Studierendenausweis habe - das Semesterticket zusammen mit meiner Immatrikulationsbescheinigung und meinem Personalausweis (zwecks Lichtbild) dennoch nutzen?

Der Verkehsbetrieb beharrt darauf, dass eine Immatrikulationsbescheinigung nicht ausreicht und ich somit das Semesterticket vorerst nicht nutzen darf, obwohl ich es bezahlt habe und Student bin.

Letztendlich ist die Immatrikulationsbescheinigung aber doch vergleichbar mit dem Studierendenausweis und beweist doch, dass ich ordnungsgemäß eingeschriebener Student bin?

Daher bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob ich das Semesterticket dennoch bereits jetzt gesichert nutzen kann - trotz anderslautender Bestimmungen - und ob ich im Falle einer Kontrolle letztendlich keine Strafen usw. zu erwarten habe.

Ihre Antwort würde ich ggf. dem Verkehsbetrieb zukommen lassen.

Besten Dank.





-- Einsatz geändert am 05.10.2006 21:08:43

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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Äußerungen des Verkehrsbetriebes entbehren jeder rechtlichen Grundlage. Selbstverständlich erfüllt auch die Immatrikulationsbescheinigung die selbe Nachweiskraft wie der Studienausweis, nämlich Ihre Studenteneigenschaft und damit Berechtigung zur Inanspruchnahme von Fahrpreisermäßigungen nachzuweisen.

Einzige tatsächliche Voraussetzung ist das Mitführen eines Lichtbildausweis, um Sie als Berechtigten auch zweifelsfrei identifizieren zu können. Hier genügt der Personalausweis.

Mit freundlichem Gruß


Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.10.2006 | 21:44

Sehr geehrter Herr Wundke,

herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Den Vorschlag, eine Immatrikulationsbescheinigung und den Personalausweis mitzuführen, hatte ich dem Verkehrsbetrieb bereits unterbreitet; dieser Vorschlag wurde abgelehnt.
Dank Ihrer Antwort kann ich nun jedoch diese Vorgehensweise dennoch anwenden. Besten Dank nochmals!

Eine kurze Nachfrage möchte ich stellen: Ist es möglich, die 20 Euro vom Verkehrsbetrieb zurückzufordern, zumal exakt dieser Vorschlag (Immatrikulationsbescheinigung/Personalausweis) meinerseits bereits unterbreitet wurde, diese jedoch abgelehnt und auf einen Studentenausweis bestanden wurde?

Letztendlich sah ich ja keine andere Möglichkeit, als einen RA einzuschalten, um die Sachlage zu klären - die Auskünfte des Verkehrsbetriebes waren ja somit falsch...

Besten Dank nochmals.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.10.2006 | 21:59

Danke für Ihre Nachfrage!

Ein Anspruch auf Erstattung der anwaltlichen Beratungskosten - um solche handelt es sich hier ja - besteht leider nicht.

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