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Selbsttsändig und Arbeitsunfähig


18.02.2005 11:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren ,

seit etwa 2 Jahren bin ich selbstständig in der IT Branche .
Etwa vor 9 Monaten hat sich bei mir eine Krankheit eingestellt die durch den Hausarzt behandelt wird . Die Art der Krankheit spielt hier wohl keine rolle .Eine Arbeitsunfähigkeit wurde in dieser Zeit nie ausgestellt da ich ja Selbständig bin .

Allerdings stellt sich der Krankheitsverlauf so , das ich nur noch stark vermindert einsatzfähig bin . Somit kann ich für mich und meine Familie nur noch eine geringes Einkommen erzielen .

Nach wie vor bin Gesetzlich Krankenversichert . (BKK Krankenkasse) Hier zahle ich den Mindestbeitrag für Selbständige.Laut Vertrag mit der Krankenkasse habe ich Anspruch auf Krankengeld ab der 7. Woche .
Meine Fragen hierzu sind : Wenn ich mich absofort von meinem Hausarzt als"Arbeitsunfähig" schreiben lasse , bekomme ich dann ab der 7. Woche das Krankengeld ? Und wenn ja in welcher Höhe ?
Wie sieht es dann mit meiner Selbständigen Tätigkeit aus ? Muß ich diese völlig einstellen , so das ich hier kein Einkommen erzielen darf ? Oder kann ich diese im geringen Umfang weiterführen b.z.w an jemanden Beauftragen ?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie arbeitsunfähig krank sind, so erhalten Sie natürlich Krankengeld, wenn Sie einen entsprechenden Vertrag mit Ihrer Krankenkasse haben. Nach welcher Krankheitsdauer bestimmt sich dabei nach dem Vertrag.

Die Höhe beträgt grundsätzlich 70 % des regelmässigen Nettoeinkommens, dass Sie Ihrer Krankenkasse durch Vorlage Ihres Steuerbescheides nachgewiesen haben. Aber auch hier gilt: Schauen Sie in Ihren Vertrag. Denn als freiwillig Versicherter können vertraglich andere Regeluugen getroffen werden, als die für gesetzlich Versicherte geltenden.

Natürlich kriegen Sie kein Krankengeld, wenn Sie trotzdem arbeiten. Denn arbeitsunfähig ist arbeitsunfähig. Und "Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person ihre berufliche Tätigkeit nach medizinischem Befund vorübergehend in keiner Weise ausüben kann, sie auch nicht ausübt und keiner anderweitigen Erwerbstätigkeit nachgeht." So definiert es das Gesetz. Es muß also eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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