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Selbstbeteiligung


| 24.03.2007 17:07 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Hallo, meine Frage, wir haben unserem Anwalt einen Verkehrsrechtstreit übergeben, es handelte sich um überhöhte Geschwindigkeit im Straßenverkehr. Dieser hat den Streit gegen unseren Willen vor Gericht ausgetragen, allerdings gewonnen.Der eigentliche Wert der Ordnungswidrichkeit betrug 75,00 €, welches durch den Anwalt herabgesetzt wurde auf 35,00 €. Nun verlangt unsere Rechtschutzversicherung eine Selbstbeteiligung in Höhe von 153,00 €. Was können wir tun? Somit ist die Forderung an uns noch höher, als die eigentliche Ordnungswidrichkeit.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ihre Verärgerung über die nun zu bezahlenden Kosten ist verständlich. Ob Sie etwa wegen der Selbstbeteiligung einen Schadenersatzanspruch gegen den Anwalt haben, wird davon abhängen, ob dieser wusste, dass Ihre Rechtsschutzversicherung eine solche vorsieht. In diesem Fall wäre im Hinblick auf die Kostenseite ein Hinweis dahingehend notwendig gewesen, dass man zwar das Verfahren gewinnen, zum Schluss aber doch mehr bezahlen muss. Wenn er es wusste, könnte man den Anwalt vielleicht fragen, ob er nicht auf die Selbstbeteiligung verzichtet.

Sofern er die Bedingungen Ihrer Rechtsschutzversicherung aber nicht kannte, wird man ihm diesbezüglich auch nichts vorhalten können, so dass Sie - wenn er aus Kulanz nicht einlenkt - vor Gericht unterliegen könnten.

Andererseits ist für mich derzeit nicht nachvollziehbar, weshalb nicht die Staatskasse die Kosten des Verfahrens trägt (das Verfahren wurde ja vor Gericht gewonnen). In diesem Fall würden Sie Ihre Selbstbeteiligung und der Rechtsschutzversicherer einen etwaigen Vorschuss zurückerlangen. Haben Sie sich in diesem Zusammenhang schon bei Ihrem Anwalt erkundigt?

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
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"Sehr geehrter Herr Böhler, vielen Dank für Ihre Antwort, habe mich nochmals mit dem Anwalt in Verbindung gesetzt, welcher den Betrag der Selbstbeteiligung dann für uns selbst wieder an unsere Versicherung zurücküberwiesen hat. Nochmals herzlichen Dank, mit freundlichen Grüßen, die Anfragestellerin. "
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