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Selbstbelastung bei Schilderung eines Zwischenfalls mit Körperverletzung?


17.11.2015 09:41 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Zusammenfassung: Angaben zum Tatvorwurf im Ermittlungsverfahren, Bestellung eines Pflichtverteidigers


Sehr geehrte Anwälte,
vor einigen Wochen hatte ich als Radfahrer einen unangenehmen Zwischenfall mit einem Fußgänger in Berlin, der mit tätlich angegriffen hat. Dadurch, dass ich zurückgeschlagen habe, läuft nun eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen ihn - aber auch eine gegen mich.

Ich muss nun schriftlich den Sachverhalt darstellen aus meiner Sicht.
Den Entwurf füge ich als PDF an.

Es gab 3 Zeugen, die auf meiner Seite sind und gesehen habe, dass der Fußgänger angefangen hat (mich vorsätzlich mit Bodycheck ins Baugerüst geschlagen, so dass ich mich am Kopf verletzt habe). Er lief weg und ich ihm hinterher. Ich habe ihm dann auch Schläge auf die Schulter versetzt, was die Zeugen alle gesehen haben. Auch bei der Polizei hatte ich das im Moment der Anzeigenaufnahme schon ausgesagt. Die Polizistin meinte, dass meine Anzeige vor Gericht wahrscheinlich dann fallengelassen wird aufgrund der Situation (siehe Beschreibung des Vorgangs als PDF im Anhang).

Von daher ist es "ehrlich", bei dieser Aussage zu bleiben und wirkt "authentischer".
Andererseits weiß ich nicht, ob es gut ist, sich selbst zu belasten. Hier bräuchte ich Ihre anwaltliche Hilfe.

Dadurch, dass es sich um Körperverletzung handelt: Müsste ich einen Pflichtverteidiger kriegen? Leider habe ich keine Rechtsschutzversicherung und auch ist mein Einkommen nicht sonderlich hoch. Welche Möglichkeiten gibt es da aus rechtsstaatlicher Sicht?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Dave Neubert

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst teile ich Ihnen mit, dass die pdf-Datei Ihrer Frage nicht beigefügt war.
Ganz grundsätzlich möchte ich Ihnen aber davon abraten, bereits jetzt Angaben zum Sachverhalt zu machen, Sie wissen nicht, was der Gegner aussagen wird, weshalb unbedingt zuerst Einsicht in die Ermittlungsakte beantragt werden muss. Dies kann in der Regel nur über einen Rechtsanwalt erfolgen. Erst nach Akteneinsicht kann beurteilt werden, was man Ihnen genau vorwirft. Dementsprechend kann dann auch eine Einlassung erfolgen.

Sie sind im Übrigen nicht verpflichtet, sich selbst zu belasten.

Ein Pflichtverteidiger wird bestellt, wenn einer der Fälle des § 140 Abs. 1 StPO vorliegt. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall. Eine einfache Körperverletzung ist kein Verbrechen im Sinne des § 140 Abs. 1 Nr. 2 StPO. In anderen Fällen kann ein Pflichtverteidiger bestellt werden, wenn "wegen der Schwere der Tat oder wegen der Schwierigkeit der Sach- oder Rechtslage die Mitwirkung eines Verteidigers geboten erscheint oder wenn ersichtlich ist, daß sich der Beschuldigte nicht selbst verteidigen kann", § 140 Abs. 2 StPO. Ob diese Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen, muss im Einzelfall geprüft werden.

Sie können vorerst einen Rechtsanwalt auch nur mit der Akteneinsicht beauftragen und danach entscheiden, ob Sie diesen für Ihre weitere Tätigkeit mandatieren wollen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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