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Selbstbehalt - neues Kind

16.09.2008 15:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


ich möchte gerne den Selbstbehalt (Mindestbehalt) für einen geschiedenen, aber wieder verheirateten Mann wissen, der aus erster Ehe zwei Kinder hat und nun in zweiter Ehe auch wieder ein Kind hat. Sprich, er hat ja nun eine unterhaltspflichtige Frau und ein neues Kind zu Hause. Wieviel Selbstbehalt muss ihm zum Leben bleiben ?

Sehr geehrte Fragestellerin,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und insbesondere unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Die Höhe des Selbstbehalts ist der Düsseldorfer Tabelle zu entnehmen. Die Tabelle hat keine Gesetzeskraft, sondern stellt eine Richtlinie dar. Sie dient jedoch den Familiengerichten als Richtschnur für die Festsetzung von Unterhalt und wird von Familienrichtern des Oberlandesgerichts Düsseldorf in der Regel alle zwei Jahre an die neuen Einkommensverhältnisse angepasst.

Ist die entsprechende Person nicht erwerbstätig, so beträgt der notwendige Eigenbedarf, sog. Selbstbehalt, gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern und volljährigen unverheirateten Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden, 770 €.

Ist die entsprechende Person erwerbstätig, so beträgt der Selbstbehalt 900 €.

Der angemessene Eigenbedarf, insbesondere gegenüber anderen volljährigen Kindern, beträgt in der Regel monatlich 1.100 €.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

Nachfrage vom Fragesteller 17.09.2008 | 13:07

Hallo Herr Müller, vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort. Der Selbstbehalt von 900 Euro beinhaltet eine Warmmiete von 360 Euro, wir zahlen aber das Doppelte. Ich weiss wirklich nicht, warum einer neuen Familie so viele Steine in den Weg gelegt werden und die neue Frau zur Arbeit gezwungen wird. Das ist wirklich ungerecht. Aber nun meine Frage. Ich bin die zweite Ehefrau und unser Sohn ist jetzt 5 Monate. Ab nächsten April bekomme ich kein Elterngeld mehr. Nun meine Frage: Bin ICH dann nicht auch unterhaltspflichtig?? Vielen Dank für alles. Liebe Grüsse D.S.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.09.2008 | 15:33

Sehr geehrte Fragestellerin,

Beachten Sie bitte, dass die kostenlose Nachfrage nicht für weitere Detailfragen gedacht sind, sondern zur Klarstellung oder zur Klärung von Verständnisproblemen. Wenn Sie weiterführende Fragen haben, sollten Sie ggfs. eine neue Frage stellen.
Ich werde Ihre Frage dennoch in der gebotenen Kürze beantworten.

Während einer Ehe schulden sich die Ehegatten Familienunterhalt. Dieser wird in der Regel dadurch verwirklicht, dass der eine Ehegatte die Haushaltsführung übernimmt und der andere für die erforderlichen Geldmittel sorgt. Zusätzlich hat jeder Ehegatte einen Anspruch auf ein angemessenes Taschengeld, dessen Höhe sich nach dem Familieneinkommen richtet.
Sie müssen weiterhin berücksichtigen, dass der Kindesunterhalt Vorrang vor allen anderen Unterhaltsansprüchen hat. Unter den erwachsenen Unterhaltsberechtigten haben außerdem alle kinderbetreuenden Elternteile Vorrang. Es sind also zunächst die Unterhaltsansprüche der Kindes zu befriedigen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

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