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Selbstauskunft Inkasso

| 07.02.2017 13:46 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger Traub


Ein Dispokredit wurde gekündigt, weil angeblich die Antwort zur Vereinbarung einer Ratenzahlung nicht eingegangen ist. Leider versäumte ich es per Einschreiben zu schicken, habe es jedoch selber in Briefkasten eingeworfen und es kam nichts zurück. Bank lies sich nicht darauf ein und hat den Kredit gekündigt und einem Inkassounternehmen weitergegeben. Mitte Januar erhielt ich Post mit den Inkassogebühren plus der Forderung. Die Bank hat dem Inkassounternehmen mitgeteilt, dass ich an einer Ratenzahlung interessiert bin. Darin hieß es "Voraussetzung für das Zustandekommen des Rückzahlungsvergleichs ist, dass Sie uns die Vereinbarung unterschrieben und die angeforderten Unterlagen zusenden. Die Gesamtforderung nach §1 des Rückzahlungsvergleiches (Schuldanerkenntnis) umfasst die Hauptforderung und alle bisher entstandenen Nebenforderungen einschließlich der von Ihnen übernommenen Kosten der gütlichen Einigung".
Vom 1. Brief wurden im 2. Brief nochmals Kosten von 578,48 € aufgeschlagen. Es wurden nochmals Inkassogebühren auf die offene Gesamtforderung (incl.Inkassogebühren) vom 1. Brief aufgeschlagen. Das ist meiner Meinung nach nicht zulässig. D.h. ich soll nun von der HF ausgehend 1322,-- € alleine an das Inkasso bezahlen! Wie hoch dürfen die Inkassogebühren z.B. bei einer HF von 7.500,-- € laut RDGEG inkl. MWSt. sein? Muss ich die Selbstauskunft und die Vereinbarung unterschreiben, wenn ich die Forderung ratenweise zurückzahlen will? Danke für Ihre Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.) Kosten für Forderungsbeitreibung

Das Inkassounternehmen kann bei der Betreibung von Forderungen nach der Gebührenordnung der Rechtsanwälte (RVG) abrechnen.

Hiernach ist für eine entsprechende Tätigkeit eine 1,3 Gebühr, bezogen auf einen Streitwert von € 7.500,00 (entspricht einer Gebühr von € 456,00), gesetzlich zulässig.

Das Inkassounternehmen kann demnach Kosten in Höhe von € 592,00 zzgl. einer Pauschale in Höhe von € 20,00 zzgl. MwSt. geltend machen.

2.) Unterzeichnung Selbstauskunft und Ratenzahlungsvereinbarung

Eine Ratenzahlungsvereinbarung ist ein Engtgegenkommen des Gläubigers. Demnach kann er auch die Unterzeichnung einer Selbstauskunft verlangen. Alternativ wäre die Vollstreckung der Gesamtforderung nebst Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung durch den Gerichtsvollzieher möglich.

In Ihrem Interesse wäre daher eine entsprechende Unterzeichnung - zur Vermeidung von Vollstreckungsmaßnahmen - sinnvoll.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers 08.02.2017 | 12:31

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