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Selbständigkeit und Elterngeld


26.11.2007 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Guten Tag,
ich habe eine Frage bezüglich des Elterngeldes.
Ich bin seit 2 1/2 Jahren selbständig und meine Frau bekommt im Juli 2008 ihr erstes Kind. Meine Frau ist privat krankenversichert und Hausfrau. Durch hohe Gründungskosten und Ankauf von Ware in den ersten zwei Jahren liegt mein Gewinn nach Steuern im negativen Bereich(Verlust). Somit stellt sich die Frage: Muss ich meine Tätigkeit einstellen damit meine Frau Elterngeld bekommt? Kann meine Frau als Hausfrau die 300,00,-€ Mindestbetrag an Elterngeld beantragen? Lohnt es sich(Macht es Sinn), wenn ich meine Frau jetzt noch auf 400€-Basis einstelle?
Was ist in unserem Fall die beste Lösung?
Sehr geehrter Fragesteller,

anhand Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Zunächst müssen Sie Ihre selbständige Tätigkeit nicht aufgeben, damit Ihre Ehefrau Elterngeld bekommt. Ich rate Ihnen, rechtzeitig den erforderlichen Antrag zu stellen. Ihre Ehefrau erhält dann ein Elterngeld in Höhe von € 300,-- für 12 Monate.

Eine kurzfristige Beschäftigung Ihrer Frau bis zur Geburt lohnt sich bei einem Einkommen von € 400,-- monatlich nicht, da das Elterngeld 67 % des durchschnittlichen Einkommens der letzten 12 Monate beträgt. Mithin kommt Ihre Ehefrau trotz Ihrer Tätigkeit nicht über die € 300,-- Grenze und Sie müssten den Minijob zudem pauschal versteuern. Daher müsste die Anstellung erheblich mehr Stunden umfassen, um das Elterngeld zu erhöhen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache mit dieser ersten Einschätzung weiterhelfen konnte und verweise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion.

Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen


Inga Dransfeld-Haase
Rechtsanwältin

§ 2 Berechnung des Elterngeldes BEEG

(1) Elterngeld wird in Höhe von 67 Prozent des in den zwölf Kalendermonaten vor dem Monat der Geburt des Kindes durchschnittlich erzielten monatlichen Einkommens aus Erwerbstätigkeit bis zu einem Höchstbetrag von 1 800 Euro monatlich für volle Monate gezahlt, in denen die berechtigte Person kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielt. Als Einkommen aus Erwerbstätigkeit ist die Summe der positiven Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbstständiger Arbeit und nichtselbstständiger Arbeit im Sinne von § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 4 des Einkommensteuergesetzes nach Maßgabe der Absätze 7 bis 9 zu berücksichtigen.

Nachfrage vom Fragesteller 27.01.2008 | 11:35

Um den Mindestsatz zu bekommen muß ich trotzdem Einkommensnachweise vorlegen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.01.2008 | 13:06

Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Nachfrage! Nach dem Antragsformular und den gesetzlichen Bestimmungen haben beide Elternteile Ihr Einkommen nachzuweisen. Folglich haben auch Sie, wenn Ihre Ehefrau Elterngeld beziehen möchte, Angaben zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Inga Dransfeld-Haase
(Rechtsanwältin)

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