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Selbst in Kurzarbeit gekündigt - Unternehmen lässt mich aber nicht früher gehen

18.07.2020 19:15 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
ich habe folgendes Problem:

Ich war die letzten 3 Monate in Kurzarbeit und die Kommunikation um die Kurzarbeit und auch ein paar Dinge zuvor haben mir Anlass gegeben mir einen neuen Job zu suchen.

Den habe ich gefunden und seit meiner Kündigung hat das mit Absicht psychische belasten meines Chefs zugenommen weil er wahrscheinlich auch etwas gekränkt ist, dass gerade als ich von 100% auf 50% Kurzarbeit zurück sollte ich gekündigt habe.

Nun habe ich 3 Monate Kündigungsfrist und weiß nicht so recht wie ich das mental durchstehen soll. Gibt es irgendeine rechtliche Grundlage auf der ich auf einen Aufhebungsvertrag und mindestens 1 Monat Verkürzung bestehen kann?

Ich würde mich sehr über eine Einschätzung freuen. Herzliche Grüße

18.07.2020 | 19:49

Antwort

von


(2309)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,


nach § 622 BGB kann ein Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

Eine längere Frist (Sie schreiben von drei Monaten) bedarf einer wirksamen Vereinbarung zwischen Ihnen und dem Arbeitgeber, sodass das genau geprüft werden sollte.


Gibt es aber so eine wirksame Fristverlängerung, können Sie aber einseitig keinen Aufhebungsvertrag verlangen; Sie benötigen dann die Zustimmung des Arbeitgebers.


Möglich wäre dann nur die fristlose Kündigung aus wichtigem Grund, wenn Sie vom Arbeitgeber mit Absicht psychisch belastet werden. Diesen Grund müssten Sie dann aber nachweisen können, sollten also die Belastungen unbedingt manifestieren.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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