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Seiler + Kollegen

08.10.2007 19:19 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten Tag,
habe letze Woche eine Zwangsvollstreckung der RA Seiler + Kollegen
erhalten.
Die T-mobile hatte auf meinen Einwand von 11/2006 nie reagiert,
obwohl dieses Anliegen der überzogenen und nicht nachgewiesenen
Rechnung mehrmals vorgetragen wurde. (telefonisch, wie auch
schriftlich)

Kann denn nun so einfach eine Zwangsvollstreckung durchgeführt werden, ohne das vorher ein Mahnbescheid, oder eine Zwangsvollstreckungsantrag vom Gericht zugestellt wurde?
Wie soll ich mich nun verhalten, da der Gerichtsvollzieher
zudem mitgeteilt hat, das die Summe aus der Zwangsvollstreckung nicht die gesamte Forderung ist, sondern gerade diese Anwälte
eine Zwangsvollstreckung in gleicher Höhe alle 2 bis 3 Monate
veranlassen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderung wie folgt beantworte:

In keinem Fall kann eine Zwangsvollstreckung ohne Titel erfolgen. Im Falle der T-Mobile muss diese für eine Zwangsvollstreckung wegen einer Forderung etwa ein Urteil oder auch einen Vollstreckunngsbescheid, dem voraus ein Mahnbescheid gegangen sein muss, in den Händen halten.

Sie teilen mit, dass Ihnen schon ein Mahnbescheid nicht zugestellt wurde. Haben Sie sich von dem Gerichtsvollzieher, der ja bei Ihnen war, den Titel zeigen lassen, um zu sehen, ob der Titel, aus dem er die Vollstreckung betreibt, auch tatsächlich Sie betrifft. Sollte dies der Fall sein: sind Sie ggfls. in letzter Zeit umgezogen, ohne dieses auch kenntlich gemacht zu haben, etwa durch Entfernen Ihres Namen von der Klingel und dem Briefkasten der alten Wohnung? Dann könnte es sein, dass Zustellungen noch an Ihre alte Adresse erfolgt sind, ohne dass Sie davon Kenntnis erhalten haben. In diesem Fall könnte der Titel nicht wirksam zugestellt sein und Sie könnten gegen diesen noch Rechtsmittel einlegen eben mit dieser Begründung. Sie sollten dann hiermit einen Anwalt vor Ort beauftragen.

Ansonsten gibt es grundsätzlich keine Möglichkeiten, gegen einen rechtskräftigen Titel und die damit verbundene Vollstreckung dem Grunde nach vorzugehen.Dann bleibt nur der Versuch einer Einigung mit dem Gläubiger,wozu dieser aber kaum bereit sein wird, da er ja den Titel hat.

Ich hoffe, Ihnen eine Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüssen

Dorothea Orthaus
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 09.10.2007 | 19:01

Ein Mahnbescheid kann durch die Post per Einwurf vom jeweilgen
Postbeamten zugestellt werden.
Ist ein Vollstreckungsbescheid nicht Zeichnungspflichtig bei der Zustellung ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.10.2007 | 20:41

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Nein, ein Vollstreckungsbescheid ist nicht "zeichnungspflichtig". Er kann, ebenso wie ein Mahnbescheid,vom Postbeamten, der gleichzeitig das Datum seiner Handlung notiert, in den Briefkasten eingelgt werden. Mit der Einlegung gilt er als zugestellt.

Mit freundlichen Grüssen

Dorothea Orthaus
Rechtsanwältin

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