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Schwierigkeiten mit dem Jugendamt


02.01.2006 14:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Iris Sümenicht



Hier wendet sich eine verzweifelte Mutter an Sie.Tochter 17 Jahre Hauptschule beendet mit Zeugnis, ab Nov. 18. Ich bin geschieden Sorgerecht beide. Kind lebte bei mir(wir leben bei einem befreundeten Ehepaar mit einem Zimmer) . Da tochter immer auffälliger wurde ( geklaut , gekifft, die Nacht zum Tage gemacht schlechter Umgang usw ) ích wusste mir keinen anderen Rat mehr als das Jugendamt aufzusuchen. Tochter war ca 6 WO einem Auffangheim für Mädch ich dachte sie lernt für ihr Leben und sie wollte nichts anderes als zu mir zurück dieses ermöglichte ich ihr am 12.11. Aber es funktioniert nicht es ist das selbe wie vorher.Jugendamt sagt es kommt kein betreutes Wohnen in Betracht nur eine geschlossene Einrichtung in Karlsruhe wo sie niemals freiwillig hingeht.Sie hat ab dem 15 Jan ein Prakt. beim drk mit Bez.die Frau ist stur ich soll sie fallenlassen (das kann ich nicht ) sagt ich sollZimmer für sie suchen oder sie zurücknehmen das kann ich nicht was soll ich tun ???können sie sie aus dem Heim auf die strasse setzen ???? bitte helfen sie mir Man muss ihr doch eine Chance geben AN WEHN soll ich mich wenden ??? wenn diese Frau nicht hilft ???ICH habe nicht viel Geld bitte versuchen sie es trotzdem vielen Dank für ihre Mühe

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Aus Ihrer Schilderung geht leider nicht genau hervor, ob Ihre Tochter bereits im Nov. 05 volljährig geworden ist oder erst im November diesen Jahres 18 wird. Ich gehe bei der Beantwortung im Folgenden zunächst davon aus, dass sie noch minderjährig ist.
Sollte dies nicht der Fall sein, d. h. wenn sie bereits volljährig ist, bitte ich Sie, mir dies im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion mitzuteilen, da sich dann die Rechtslage anders darstellt.

Zunächst zu Ihrer Beruhigung: auf keinen Fall kann das Jugendamt ihre Tochter „einfach so“ auf die Straße setzen. Sie haben nach dem Sozialgesetzbuch VIII, das die Kinder- und Jugendhilfe regelt, Anspruch auf Hilfe zur Erziehung.

Dazu gehören unter anderem die Inanspruchnahme von Erziehungsberatung bei Erziehungsberatungsstellen, die sozialpädagogische Familienhilfe sowie die Heimerziehung und betreute Wohnformen.

Warum das Jugendamt der Meinung ist, dass ein betreutes Wohnen nicht in Frage kommt, kann ich von hier ohne genaue Kenntnis der Umstände nicht beurteilen. Sie können jedoch einen entsprechenden schriftlichen Antrag beim Jugendamt stellen und, wenn dieser abgelehnt wird, dagegen Widerspruch einlegen. Auch wenn Sie nur über geringes Einkommen verfügen, können Sie sich hierbei anwaltlich vertreten lassen. Dazu müssten Sie sich beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein besorgen, mit dem Sie dann zu einem Anwalt oder einer Anwältin Ihrer Wahl gehen (sollte möglichst auf Sozialrecht spezialisiert sein). Ihr Eigenanteil beträgt in diesem Fall lediglich 10 Euro. Gerne kann dies auch über mein Büro erfolgen. Sollten Sie hieran Interesse haben, kontaktieren Sie mich einfach über die oben angegebenen Kontaktdaten auf 123recht.net.
Ich würde dann das weitere Vorgehen mit Ihnen telefonisch oder per email besprechen.

Darüber hinaus können Sie eine Erziehungsberatungsstelle in Ihrer Nähe aufsuchen, die Ihnen sicher noch weitere Informationen darüber geben kann, welche Hilfsangebote für Sie und Ihre Tochter in Frage kommen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen zunächst weitergeholfen und stehe gerne für eine Nachfrage zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Iris Sümenicht
Rechtsanwältin
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