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Schwiegerelternunterhalt bei getrennt lebenden Eheleuten

| 02.08.2014 19:42 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt

Meine Frau und ich leben seit 14 Jahren getrennt, seit 4 Jahren auch steuerrechtlich. Meine Schwiegermutter könnte in nächster Zeit ein Pflegefall werden.
Meine Frau begehrt keinen Trennungsunterhalt von mir, sie selbst kommt aufgrund ihres Einkommens nicht als Zahlerin für ihre Mutter in Betracht.
Meine Frage lautet:
1. Bin ich als getrennt lebender überhaupt auskunftspflichtig ggü.dem Sozialamt?
2. Könnte das Sozialamt durchsetzen, dass ich meiner Frau entsprechenden Trennungsunterhalt zu zahlen habe, sodass sie leistungsfähig wird?

Danke für Ihre Mühe

MfG
Ihr Fragesteller

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie werden keinerlei Auskunft erteilen müssen.

Nur Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, Unterhalt zu gewähren.

Da aber bei Schwiegersohn und Schwiegermutter kein solches Verwandschaftsverhältnis besteht, gibt es auch keine gesetzliche Unterhaltspflicht. Dann werden Sie auch keine Auskunft erteilen müssen.

Auch kann von Ihrer Ehefrau nicht die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen verlangt werden.

Hier ist zu berücksichtigen, dass die Frau gegen Sie keinen Anspruch mehr haben wird.

Sie führen dazu selber aus, dass die Frau über eigenes Einkommen verfügt. Damit kommt sie ihrer Obliegenheit, für ihren eigenen Unterhalt Sorge zu tragen, nach.

Dann besteht kein Anspruch mehr auf Trennungsunterhalt. Es kann daher auch nicht verlangt werden, dass ein solcher noch geltend gemacht wird.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 02.08.2014 | 21:35

Sehr geehrte Frau True-Bohle
Verstehe ich es richtig, dass ich keine Auskunftspflicht ggü. dem Sozialamt habe, weil wir getrennt leben und ein Unterhaltsbegehren nach 14 Jahren der Trennung nicht mehr geltend gemacht werden kann.
Nochmals besten Dank
MfG
Fraggesteller

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.08.2014 | 21:49

Sehr geehrter Ratsuchender,

das verstehen Sie durchaus richtig. Ein Unterhaltsanspruch wird nicht mehr bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 04.08.2014 | 19:26

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"Es wurde das Gesetz zitiert, auf die verdeckte Schwiegerkinderhaftung wurde nicht gebührend eingegangen, für diese Form der Beratung finde ich sind selbst 52 € zu viel."
Stellungnahme vom Anwalt:
Es wurde nicht das Gesetz zitiert, sondern die Fragen beantwortet.

Zwei unterschiedliche Fragen, also sehr knapp über dem Mindesteinsatz.

Verdeckte Schwiegerkindhaftung bei 14jähriger Trennung? Wenn man sich Halbwissen anlesen will, sollte man schon wissen, was man liest, bevor man so unqualifiziert bewertet.
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