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Schwester Pflichtteil abgelehnt und nun will Sie es einfordern


| 14.02.2018 13:00 |
Preis: 50,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel



Guten Tag,

meine Schwester wurde enterbt von meinen Eltern mit einem Berliner Testament.

Im Jahr 2014 wurde ein Testament erfasst wo vermerkt ist dass Sie das Pflichtteil ausschägt.

Dies wurde per Notar abgewickelt.

Vor 2 Jahren starb der Vater und ich wurde Alleinerbe laut Testament.

Nun will Sie mich verklagen damit Sie ihr Pflichteil doch erhält.

Sie sprach von einer 3 jährigen Frist.

Frage:

Hat Sie einen Erfolg mit der Klage?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sofern Ihre Schwester per notarieller Urkunde einen Pflichtteilsverzicht nach beiden Elternteilen erklärt hat, ist Sie daran gebunden und kann keinen Pflichtteil von Ihnen fordern.

Hat Sie aber nur einen Pflichtteilsverzicht nach dem Tode des erstversterbenden Elternteils erklärt, so wäre Sie nach dem Tode des letztversterbenden Elternteils durchaus noch pflichtteilsberechtigt.

Sie müssen also bitte die beiden Erbfälle Ihrer Eltern voneinander trennen und die Sachlage danach beurteilen.

Besteht danach ein Pflichtteilsrecht nach dem Tod Ihres Vaters, so kann Sie diesen in der Tat binnen drei Jahren nach Eintritt des Erbfalles geltend machen. Der Pflichtteilsanspruch verjährt nach drei Jahren.

Gern prüfe ich die Rechtslage abschließend für Sie, sofern Sie mir die notarielle Urkunde per email zur Verfügung stellen ( info@kanzlei-steidel.de ).

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 14.02.2018 | 15:12

Sehr geehrter Herr Anwalt,

in der Urkunde vom Notar steht bei Pflichtteisverzchte:

Herr..... und Frau.... verrzichten hiermit mit Wirkung für sich und ihre Abkömmlinge auf ihre gesetzlichen Pflichtteisrechte

am Nachlass ihres Vater und ihrer Mutter.

Die Eheleute......... nehmen diese Verzichte hiermit an.

Ist dies ausreichend?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.02.2018 | 15:52

Ja, das ist ausreichend und bedeutet einen umfassenden Pflichtteilsverzicht hinsichtlich beider Nachlässe.


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Bewertung des Fragestellers 14.02.2018 | 15:55


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