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Schweizer Quellensteuer: Wohnsitz D/CH

10.01.2008 22:34 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Ich bin Angestellter einer deutschen Aktiengesellschaft (Betriebsstätte in München) von der ich auch mein Gehalt beziehe. Die Gesellschaft hat eine schweizerische Tochtergesellschaft mit Betriebsstätte in Zürich.

Seit 1.10.2007 bewohne ich eine vom Arbeitgeber angemietete Wohnung in Zürich (Schweiz) (Mo-Fr), da ich dort derzeit bis 2009 im Projekt für eine schweizerische Bank arbeite. Meinen Wohnsitz in Berlin, zu dem ich jeweils am Wochenende (Sa-So) zurückkehre, habe ich beibehalten.

Vom Gehalt wird mir die deutsche Einkommenssteuer, sowie die Sozialabgaben abgezogen. Der schweizerischen Niederlassung meines Arbeitgebers ging nun ein Schreiben des Steueramtes Zürich zu, nachdem ich verpflichtet bin Quellensteuer zu zahlen. Mein Arbeitgeber will mir diese von nun an vom nächsten Gehalt abziehen.

Ist dieses Vorgehen korrekt? Muss ich zusätzlich jetzt auch noch schweizerische Quellensteuer bezahlen?
Ich habe mich versucht durch das "Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen" zu kämpfen, jedoch mit mässigem Erfolg.
Falls das Vorgehen korrekt ist, ist es dann möglich die schweizerische Quellensteuer durch eine Einkommenssteuererklärung zurückzuerhalten?

Für die Beantwortung meiner Fragen bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

11.01.2008 | 09:58

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

herzlichen Dank für Ihre Fragen und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

Grds. ist die Vorgehensweise der Schweizer Behörden richtig.

Grenzgänger und Grenzgängerinnen zwischen dem Kanton Zürich und Deutschland entrichten die Steuer grundsätzlich im Wohnsitzstaat. Sie unterliegen in der Schweiz aber einem Steuerabzug an der Quelle (Quellensteuer) von 4.5 Prozent im Arbeitsortstaat. Die schweizerische Quellensteuer wird bei in Deutschland wohnhaften Personen an die deutsche Steuer angerechnet.

Sie können die Steuer somit in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben. Sie wird dort als Einkommensteuervorauszahlung behandelt.

Ich hoffe, Ihre Frage hilfreich beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne weiter zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de




Rechtsanwalt Christian Joachim

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