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Schwarzfahren in München mit Monatskarte einer Freundin

| 24.02.2013 17:02 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Dabei wurde meine Tochter erwischt. Ohne Vorstrafen oder ähnliches und soll nun ein Bußgeld in Höhe von 1750,- wegen Betruges bezahlen. Kann das sein?
24.02.2013 | 17:48

Antwort

von


(471)
Charlottenstr. 14
52070 Aachen
Tel: 0241 - 53809948
Web: http://www.rechtsanwalt-andreaswehle.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

Vielen Dank für die eingestellte Frage. Diese möchte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben und in Ansehung des Einsatzes wie folgt beantworten.

Es fällt ein wenig schwer aus fast keinem Sachverhalt eine rechtliche Würdigung zu zaubern. Ohne Einsicht in die Ermittlungsakten oder mindestens den Strafbefehl, den Ihre Tochter wahrscheinlich erhalten hat, ist eine rechtliche Einschätzung, die ja sicherlich wünschen einfach nicht möglich.

Aus der Erfahrung heraus, kann ich jedoch mit Fug und Recht behaupten, dass die angegebene Geldstrafe in der Höhe von 1.750 Euro recht hoch angesetzt wird.
Die Strafzumessung, in dem hier vermuteten Strafbefehl, hat hier die Staatsanwaltschaft ohne richterliche Prüfung des Einzelfalls festgesetzt.

Wird innerhalb von zwei Wochen nach der Zustellung kein Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, so gilt der Strafbefehl als rechtskräftiges Urteil und ist damit vollstreckbar. Verzichtet der Angeklagte noch vor Ablauf der Zwei-Wochen-Frist schriftlich auf Rechtsmittel, tritt bereits damit die Rechtskraft ein.

Nach § 410 StPO kann Ihre Tochter innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Strafbefehls Einspruch gegen diesen einlegen.

Dann wird die Staatsanwaltschaft Anklage bei Gericht erheben und es kommt zu einer ganz normalen mündlichen Verhandlung.
Keine Angst davor, denn hier ist das Ergebnis noch völlig offen. Die Staatsanwaltschaft trägt die Anklage mündlich vor und hat die für den Vorwurf erheblichen Tatsachen zu beweisen.
Wichtig ist hier vor allem, dass Sie von Gericht gehört werden können und somit den Ausgang insgesamt (die falsche Monatskarte könnte ja ein Versehen sein…) oder aber nur die Strafhöhe beeinflussen können.
In die Strafzumessung, soweit es dazu kommt, müssen in der Regel die soziale Stellung, Einkommen, Alter Ihrer Tochter und noch weitere persönliche Anhaltspunkte berücksichtigt werden, so auch die nicht vorliegenden Vorstrafen in ähnlichen und anderen Sachverhalten.

Soweit hier die 1.750 Euro für nicht mehr als 90 Tagessätze, dabei entspricht 1 Tagessatz einem dreißigstel eines Monatseinkommens, steht, sollten Sie nur nach Rücksprache mit einem im Strafrecht versierten Kollegen vor Ort über eine Weiterverfolgung eines erstinstanzlichen Urteils nachdenken.
Ab 91 Tagen Freiheitsstrafe oder Tagessätzen wird eine Eintragung in das Bundeszentralregister vorgenommen.

Ich hoffe Ihnen dennoch hinreichende Antwort auf Ihre Fragestellung gegeben zu haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wehle, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Andreas Wehle

Bewertung des Fragestellers 26.02.2013 | 20:09

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