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Schwarzfahren - Gefälschter Bahnberechtigungsausweis wurde von Schaffnerin ignoriert


20.11.2007 10:32 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern bin ich beim Schwarzfahren mit einem gefälschten Bahnberechtigungsausweis erwischt worden.
Jedoch hatte die Schaffnerin nach einigem hin und her den Berechtigungsschein zerrissen und mir eine Fahrkarte verkauft.
Es wurden auch keine Personalien aufgenommen, bia auf meinen Namen.
Könnte ich da noch Probleme bekommen oder bin ich mit einem blauen Auge davon gekommen?

Mit freundlichen Grüssen und mit der Bitte um Diskretion warte och auf eine Antwort!

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich nachfolgend gerne beantworte. Bitte beachten Sie, dass dieses Forum einzig der ersten rechtlichen Orientierung dient und sich die gegebene Antwort nur auf die von Ihnen gemachten Angaben beziehen kann.

Zu Ihrer Frage:

Nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt könnten Sie sich zunächst einer Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB strafbar gemacht haben. Eine solche Strafbarkeit ist dann gegeben, wenn zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde hergestellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht wird. Eine Strafbarkeit nach § 267 StGB käme also auch dann in Betracht, wenn sie den Berechtigungsschein nicht selbst hergestellt haben.

Darüber hinaus könnten Sie sich dadurch, dass Sie vorspiegelten im Besitz eines gültigen Berechtigungsscheins zu sein, eines versuchten Betruges gemäß § 263 StGB strafbar gemacht haben.

Ob es diesbezüglich zu Ermittlungen gegen Sie kommt, hängt aber natürlich davon ab, ob der von Ihnen genannte Vorfall durch die Bahn zur Anzeige gebracht wird. Dagegen spricht in jedem Fall, dass die Bahnmitarbeiterin den gefälschten Berechtigungsschein zerrissen hat. Dieser wäre nämlich, wenn Anzeige gegen Sie erstattet werden sollte, ein wichtiges Beweismittel. Zudem wäre im Falle einer geplanten Anzeige davon auszugehen, dass ihre gesamten Personalien aufgenommen worden wären. Aus diesen Gründen scheint es eher wahrscheinlich, dass eine Strafanzeige gestellt werden soll. Ganz ausgeschlossen werden kann die Stellung einer Strafanzeige jedoch selbstverständlich nicht. Denn auch wenn Ihnen noch ein Ticket im Zug verkauft wurde, lässt dies die vorgenannte Strafbarkeit noch nicht entfallen. Sollte Strafanzeige gegen Sie gestellt werden, sollten Sie sich zunächst nicht gegenüber der Polizei bezüglich der gegen Sie vorgebrachten Anschuldigungen einlassen, sondern umgehend einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens aufzusuchen. Dieser kann zunächst Einsicht in die amtliche Ermittlungsakte nehmen und dann mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Hemmer
Rechstanwalt
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