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Schwarzfahren, 16 Jahre

| 27.08.2018 12:29 |
Preis: 50,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Schwarzfahren durch die minderjährige Tochter

Hallo,
ich habe eine 16jährige Tochter. Diese hat ein Drogenproblem und war vorrübergehend im "betreutem Wohnen" Nun ist sie des öfteren beim Schwarzfahren erwischt worden. In dieser Zeit war sie öfters in der Woche bei mir. Ich habe Ihr, für sie benötigte Sachen, wie z.B. Toilettensachen usw. gekauft und auch Fahrgeld gegeben. In dieser Zeit ist aber das Kindergeld dort in die WG hingegangen und verstehe nicht, warum meiner Tochter keine Fahrkarte bekommen hat, lediglich ein kleines Taschengeld hat sie bekommen. Nun sind die Mahnungen vom Schwarzfahren erst auf Ihrem Namen dort hingegangen. Meine Tochter ist seit ca. 1 Monat wieder zu Hause und es wird ein Therapieplatz für sie gesucht. Allerdings bekomme ich jetzt direkt an mich laufend Inkasso-Briefe wegen diesem Schwarzfahren. Bei einem habe ich eine Ratenzahlung vereinbart. Ich bin irgendwie überfordert, weil es mittlerweile schon so viele sind. Ich bin Hartz IV - Empfänger und kann das alles nicht bewältigen. Ich weis ja, dass das von meiner Tochter nicht richtig war. Trotzdem möchte ich Sie fragen, ob ich was dagegen machen kann.
mit freundlichen Grüßen
27.08.2018 | 13:06

Antwort

von


(91)
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95279564
Web: http://www.wuebbe-rechtsanwalt.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sind, soweit ihre Tochter 16 Jahre alt ist, noch der zentrale Ansprechpartner, weshalb Sie auch angeschrieben werden. Darüber hinaus ist es aber so, dass Sie selbst die Rechnungen nicht bezahlen müssen, da Sie keine Aufsichtspflicht verletzt haben, wenigstens solange ihre Tochter im betreuten Wohnen war.

Ich würde daher keine Ratenzahlungsvereinbarungen eingehen. Auch sollten Sie keine Ratenzahlungsvereinbarungen eingehen, wenn Sie diese nicht begleichen können, da diese Handlung den Tatbestand des Betrugs (Eingehungsbetrug) erfüllt.

Sie können also bestenfalls erreichen, dass mitunter die Gläubiger bei Kenntnis der Gesamtumstände auf die weitere Rechtsverfolgung verzichten.
Es sollte zumindest in allen Angelegenheiten dem Gläubiger oder dem Inkassobüro oder der Rechtsanwalt, mitgeteilt werden, dass die Handlung durch die Tochter verursacht wurde, diese im betreuten Wohnen war zum Tatzeitpunkt. Sie aber auch keine Einstandspflicht sehen, da sie keine Pflicht verletzt hätten. Zudem würden Sozialleistungen empfangen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Bewertung des Fragestellers 27.08.2018 | 13:14

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Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Strafrecht, Zivilrecht, Tierrecht