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Schwangerschaft/Arbeitsunfähigkeit

| 25.01.2014 14:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist gemäß Paragraph drei Entgeltfortzahlungsgesetz auf sechs Wochen beschränkt. Eine Verlängerung der Frist während des selben Krankheitsfalles sieht das Gesetz nicht vor.

Ich bin aufgrund einer Zervixinsuffizienz bis zum 23.01.2014 krankgeschrieben. Damit ist mein Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet. Aufgrund einer Verschlechterung des Befunds bin ich seit dem 09.01.2014 nun stationär im Krankenhaus aufgenommen. Bis zu Beginn des Mutterschutzes am 01.04.2014 werde ich auch weiterhin im Krankenhaus stationär bleiben. Ich bin privat versichert und habe mit meiner Krankenkasse ein Krankentagegeld vereinbart. Mit dem Krankentagegeld stelle ich mich finanziell schlechter als bei der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers. Gibt es eine Möglichkeit eine weitere Lohnfortzahlung des Arbeitgebers auch über die genanten 6 Wochen zu erwirken unter der Bedingung, dass ich stationär im Krankenhaus liege?

25.01.2014 | 15:16

Antwort

von


(279)
Bosestraße 9
08056 Zwickau
Tel: 0375/35313120
Web: http://www.ra-lars-winkler.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer Erstberatung beantworten möchte:

Leider sehe ich in ihrem Fall keine Möglichkeit, eine längere Entgeltfortzahlung über die Dauer von sechs Wochen hinaus zu erreichen.

Die Dauer der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist in § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt. Dort ist auch die Frist von sechs Wochen verankert. Von dieser gibt es keine gesetzlich geregelte Ausnahme. Insbesondere würde auch bei Hinzutreten einer weiteren Diagnose während Ihres Krankenhausaufenthaltes die Frist von sechs Wochen nicht verlängert oder etwa neu beginnen. Dieses Prinzip nennt man Einheit des Versicherungsfalles.

Eine längere Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber könnte es nur geben, wenn diese ausdrücklich mit dem Arbeitnehmer vereinbart würde, etwa im Arbeitsvertrag. Auch eine freiwillige Verpflichtung des Arbeitgebers wäre natürlich bindend.

In der Praxis ist dies aber völlig unüblich. Mir ist ein solcher Fall noch nicht begegnet.

Sie werden sich für die Zeit Ihres Krankenhausaufenthaltes bis zum Beginn des Mutterschutzes mit dem Krankentagegeld Ihrer privaten Versicherung begnügen müssen. Es tut mir leid, Ihnen keine günstigere Auskunft erteilen zu können.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Lars Winkler, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Lars Winkler

Bewertung des Fragestellers 26.01.2014 | 19:20

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