Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schwammige Kündigungsfrist??


16.01.2005 10:26 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich bin seit 2000 im Unternehmen beschäftigt.

Als ich eingestellt worden bin, hat man mir einen Arbeitsvertrag in Form eines Vordruckes vorgelegt. (eine DIN A$ Seite)

Nun haben wir seit einiger Zeit einen neuen GF, den ich darum bat, mir einen "ordentlichen" Arbeitsvertrag auszustellen.

In meinem aktuell gültigen Vertrag steht eine Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Jahresende. Im Neuen, 6 Monate zu Quartal. Ich kann diese neue Kündigungsfrist nicht einschätzen, da es mir schwer fällt, sie zu definieren, da ein Quartal sich über 3 Monate erstreckt.

Für eine klärende Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Morgen,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die gesetzliche Kündigungsfrist ( § 622 BGB) beträgt in Ihrem Fall entweder einen Monat oder zwei Monate zum Ende des Kalendermonats. Dies hängt von Ihrer Betriebszugehörigkeit ab (1Monat bei 2 jährigem Arbeitsverhältnis und 2 Monate bei 5 jährigem Arbeitsverhältnis).

Die gesetzlichen Kündigungsfristen können allerdings im gegenseitigen Einvernehmen (durch Arbeitsvertrag oder per tariflicher Bestimmungen)) verlängert werden. So ist es in Ihrem Fall.

Mit der Formulierung "6 Monate zu Quartal" ist wohl gemeint, 6 Monate zum Quartalsende. So jedenfalls wäre diese Formulierung auszulegen.

Ihr Arbeitgeber kann Ihnen also jeweils zum Ende eines Quartals (31. März; 30. Juni; 30. September; 31. Dezember) kündigen. Die Kündigung hat jeweils 6 Monate vor Ende des jeweiligen Quartals zu erfolgen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 16.01.2005 | 10:48

Danke für die schnelle Bearbeitung,

da ich mich sehr wohl fühle im Unterehmen und deshalb nicht selbst kündigen werde, stellt die Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Quartal(ende) eine Verschlechterung gegenüber 6 Monaten zum Jahresende dar, da ich hier nur 1 Mal im Jahr gekündigt werden könnte??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.01.2005 | 10:51

Sie haben Recht.

Die Neuregelung verschlechtert Ihre Position. Vielleicht können Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber eine Neuregelung der Kündigungsfrist vereinbaren.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag.

Christian Kah
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER