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Schulpflicht - Mecklenburg Vorpommern


| 29.11.2007 15:57 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
erst einmal möchte ich sagen, dass mein Sohn im Bundesland "Mecklenburg-Vorpommern" wohnt, und 16 Jahre alt ist.
Es geht um Schulpflicht bzw. Berufschulpflicht, er geht in die 11 Klasse, ist aber schon länger krank geschrieben, sodass er dieses Schuljahr schon zuviel versäumt hat. Er möchte nun gern Fernabitur machen.
Bevor er dies machen kann, muss die Frage geklärt sein, ob er seine Schulpflicht schon erfüllt hat?
So wie ich das Schulgesetz lese, hat er sie erfüllt. Da ich aber schon so viele verschiedene Antworten auch von vermeintlich kompetenter Seite bekommen habe, möchte ich mich hier noch einmal anwaltlich beraten lassen.

Mein Sohn ist bisher 10 Jahre zur Schule gegangen. Dabei besuchte er 4 Schuljahre den Primarbereich,5 Schuljahre den Sekundarbereich I und 1 Schuljahr den Sekundarbereich II – alles in Vollzeit. Im Sekundarbereich II absolvierte er im 10. Schuljahr die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe, welche er mit der bestandenen gymnasialen Übergangsprüfung beendete.

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

§ 41 Abs. 2 SchulG M-V regelt, dass die Schulfplicht

1. die Pflicht zum Besuch von Schulen des Primarbereichs und des Sekundarbereichs I für zusammen neun Schuljahre(Vollzeitschulpflicht) und

2. die Pflicht zum Besuch von Schulen des Sekundarbereichs II bei Vollzeitunterricht für mindestens
ein, in sonderpädagogisch geführten Klassen für zwei, bei Teilzeitunterricht für in der Regel drei
Schuljahre

umfasst.

Nach dem von ihnen geschilderten schulischen Werdegang Ihres Sohnes hat er demnach seine Schulpflicht erfüllt.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen eine Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.11.2007 | 16:20

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Eine Sicherheitsfrage habe ich aber doch noch: Muß er nach § 42 Abs 2 auch keine berufliche Schule besuchen? Er hat ja eine Schule des Sekundarbereiches II verlassen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2007 | 17:03

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

§ 42 Abs. 2 SchulG M-V ist dahingehend eindeutig, dass er vom Verlassen einer Schule des Sekundarbereichs I spricht. Daher ist diese Regelung, Ihren Schilderungen zur Folge, auf Ihren Sohn nicht anwendbar.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

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