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Schuldschein / Urkundenprozess


09.09.2017 08:19 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

mir wird von meiner Ex-Frau nach der erfolgten Trennung und Scheidung jetzt vorgeworfen 500 Euro zurückzuzahlen.

Mir wird zu angeblich zu Last gelegt, dass die Mandantin einen Schuldschein den Anwalt der mich jetzt anschrieb vorgelegt hat, und das ich das Geld bis Tag X zu bezahlen habe, ansonsten würde der Anwalt der Mandantin einen Urkundenprozess gegen mich


Angeblicher Schuldschein

Person A mit Anschrift
Person B mit Anschrift

Vertrag über eine Zahlungsvereinbarung zwischen Person B und Person A über die restlichen 500 Euro welche bis XX zu zahlen sind.

Unterschrift von beiden Parteien

Dieser angebliche Schuldschein der meiner Seite so bekannt ist und mir als Kopie vorliegt beinhaltet meiner Meinung nach kein Schuldanerkenntnis nach § 781 BGB und kann somit kein Schuldversprechen (§ 780) in eine Forderung umsetzen?
Für mich fehlte in dem Schreiben die Genauigkeit festgelegt mit Schuldner und Gläubiger, um festzumachen wer wen Geld geben muss!? Somit habe ich den Fall für mich ad akta gelegt.

Wie kann muss ich mich jetzt verhalten!? Kann ich ohne Anwalt Ihren Anwalt das so schreiben!? Kann Ihr Anwalt mit diesem Schreiben überhaupt eine Zwangsvollstreckung oder Mahnbescheid erwirken? Was ist wenn es zum Zivilprozess dazu kommt. Können Nachrichten per WhatsApp wo textuell gestritten wurde, wer wen Geld gibt damit damit in zusammenhang gebracht werden, darf es überhaupt vor Gericht verwendet werden und könnte es mir zu last gelegt werden unter der prämisse das mir niemand beweisen kann ob ich überhaupt solchen Text geschrieben hat.

Da ich persönlich keine Rechtschutz habe, betrachte ich das für mich auch ökonomisch und Frage mich welche Kosten können im Prozess auf mich zukommen, und macht es vielleicht Sinn mit Ihrem Anwalt eine ausergerichtliche Einigung unter der Prämisse einzugehen das seine Klientin mich ab den Zeitpunkt in Ruhe lässt?

Ich wollte jetzt eigentlich erstmal von Ihrem Anwalt die Beweislast (Schuldschein) anfordern, habe ich das recht dazu?

Vielen Dank




09.09.2017 | 08:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Schuldschein selbst keinen Aufschluss darüber gibt, wer wem Geld schuldet, beziehungsweise wann diese Forderung fällig ist, dann ist auch ein Urkundenverfahren nicht möglich. Ein Mahnbescheid allerdings kann trotzdem erlassen werden, der zu einem zivilen Verfahren führen würde. In diesem Verfahren könnten dann auch WhatsApp Nachrichten dargelegt werden. Die volle Beweislast trifft allerdings denjenigen, der von dem anderen etwas haben möchte. In diesem Falle Ihre Frau. Kann sie dies nicht beweisen, wird sie den Prozess verlieren. Sollte ein solcher Prozess angestrengt werden, wären mit Anwaltskosten von circa 150 € zu rechnen. Im Falle des Verlustes wären dies noch einmal rund 300 €.
Eine außergerichtliche Einigung, wonach ihre Frau keine Ansprüche mehr haben wird, wird erfahrungsgemäß keinen Erfolg haben. Dies würde sich dann nur dadurch zeigen, dass Ihre Frau keinerlei rechtliche Mittel einlegt.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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