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Schulden von vor der Ehe


| 12.06.2006 23:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich werde demnächst (ohne Ehevertrag) heiraten. Meine zukünftige Ehefrau hat während ihrer ersten Ehe (gemeinsam mit ihrem damaligen Mann) eine Eigentumswohnung finanziert, die ich zur Zeit mit ihr gemeinsam bewohne. Die monatliche Kreditrate wird von meiner Lebenspartnerin (mit Zuschuss von mir) bezahlt. Der Kreditvertrag läuft jedoch weiterhin auf meine zukünftige Ehefrau und deren Ex-Ehemann.

Wie ist die rechtliche Lage, wenn wir jetzt heiraten:
Wer haftet für die Schulden, die vor meiner Eheschließung (für die Eigentumswohnung) schon vorhanden waren? Kann ich dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn es Probleme mit der Kreditrückzahlung gibt oder sind das dann weiterhin die beiden Kreditnehmer (meine zukünftige Frau und deren Ex-Ehemann)? Eigentümer bin ich ja nicht an der Wohnung.

Wie ist die rechtlich Lage (in Bezug auf den laufenden Kredit) bei einer eventuellen Scheidung? Oder wäre in unserem Fall ein Ehevertrag doch sinnvoller?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

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Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst einmal kann ich Sie beruhigen, denn auch nach der Heirat haften nur die jeweiligen Kreditnehmer gegenüber der finanzierenden Bank. Generell hat eine Ehe keine Wirkung auf bereits bestehende Verbindlichkeiten der Partner untereinander. Dies gilt übrigens auch für Darlehen, welche ein Ehepartner allein während der Ehe aufnimmt, es sei denn, der andere Ehepartner würde für die Schuld bürgen.

Auch im Fall einer evt. Scheidung ändert sich an dem Verhältnis zwischen Darlehensnehmern und bank rein gar nichts.

Sollte es Probleme seitens der Frau und deren Ex-Mann bzgl. der darlehensrückzahlung geben, wäre allenfalls denkbar, dass sich die Bank aus der gebenen Sicherheit bedient und die Eigentumswohnung dann den Eigentümer wechselt (z.B. durch Zwangsversteigerung). Dies betrifft aber wiederum nur Ihre Frau und deren Ex-Mann als Eigentümer, soweit beide noch Eigentümer sind.

In einem Ehevertrag könnte in Ihrem Fall geregelt werden, wie der Zuschuss zu den monatlichen Raten durch Sie im Falle einer Trennung behandelt wird.

Immerhin tragen Sie durch Ihre Zahlungen nicht unerheblich zu einer Vermögensbildung seitens der Frau bei, denn diese wird stetig von Verbindlichkeiten befreit, was wiederum zur effektiven Wertsteigerung der Eigentumswohnung führt.

Dieser Zugewinn wird aber für den Fall der Scheidung im sogenannten Zugewinnausgleich berücksichtigt.

Dennoch kann es klug sein, schon jetzt zu regeln, wie im Falle einer Trennung das Vermögen geteilt wird, wer in der Eigetumswohnung verbleiben soll und ob bzw. wie Ihre Beteiligung an der Finanzierung ausgeglichen werden soll.

Gern stehe ich Ihnen bei der Prüfung und Erstellung eines Ehevertrages anwaltlich zur Seite.


Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

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