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Schulden durch Erblasser mittels Vollmacht

| 21.11.2016 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch


Der Vater hat eine Insolvenz hinter sich. Von der Frau und der Tochter hat er sich danach Vollmacht mit unklarer Begründung geben lassen. Mit diesen Vollmachten eröffnet er ohne Wissen der Vollmachtgeber Geschäfte und Konten – macht neue Schulden. Jetzt ist dieser Vater plötzlich verstorben und die Frau/das Kind stehen vor einem unübersehbaren Haufen Schulden/Verbindlichkeiten und Pfändungen. Was ist zu tun?

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Sehr geehrte Mandanten,

vielen Dank für Ihre Beratungsanfrage. Gerne lasse ich Ihnen hierzu die folgenden Informationen zukommen:

Bevor eine rechtliche Auseinandersetzung mit dem Fall stattfinden kann, muss erst eine ganz klare Sachverhaltsaufklärung betrieben werden.
Ganz offensichtlich hat der Verstorbene Ehefrau und Tochter benutzt, um Geschäfte durchführen zu können, die er selbst aufgrund seiner Insolvenz, eventuell auch wegen entsprechender SCHUFA-Einträge und ähnlicher Probleme, nicht mehr tätigen durfte.

Sofern diese Vollmachten aber - und daran besteht für mich nach Ihrer Schilderung kein Zweifel - rechtlich wirksam erteilt worden sein sollten, kann es durchaus sein, dass sich Tochter und Ehefrau rechtswirksam gebunden und entsprechende Schulden aufgehäuft haben.
Es sollten daher zunächst alle Papiere gesammelt werden, die auffindbar sind und dann klar danach sortiert werden, wer betroffen ist: Der Verstorbene, die Ehefrau und die Tochter.

Soweit der Verstorbene rechtsgeschäftlich gebunden ist, kann über eine Erbausschlagung nachgedacht werden, falls Schulden vorhanden sind, die das vorhandene Vermögen überschreiten.
Bitte beachten Sie, dass eine solche Erbausschlagung nur bis zu sechs Wochen nach Kenntnis des Erbfalls möglich ist und beim örtlich zuständigen Amtsgericht - Nachlassstelle - erfolgen muss.

Soweit Tochter und Ehefrau selbst betroffen sind, sollten Sie jeweils Kontakt zu den Vertragspartnern aufnehmen und sehen, ob es eventuell eine Möglichkeit gibt, Geschäfte noch anzufechten, zu kündigen oder ähnliches. Anderenfalls sind oft Verhandlungen zu Ratenzahlungen etc. möglich.

Insgesamt empfiehlt es sich, mit den gesammelten Papieren eine Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen und dort einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit eine erste Orientierung geben konnte und stehe für eventuelle Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

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