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Schulden der zukünftigen Ehefrau

| 29.01.2015 12:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Ich bin geschieden und möchte erneut heiraten. Meine zukünftige ebenfalls geschiedene Ehefrau hat Schulden aus:

nicht bezahlte Arztrechnungen mit Vollstreckungbescheiden zu denen es aber eine Teilzahlungsvereinbarung gibt,

nicht bezahlten Handyrechnungen mit Vollstreckungsbescheid aus 2005 bei denen ein Inkassounternehmen seit einiger Zeit halbjährliche Zahlungsaufforderungen schickt

und aus einer Stromrechnungen nach Ihrem Auszug ( gesamtschuldnerische Haftung ) bislang ohne Titel.

Der geschiedene Ex-Ehemann ( im Insolvenzverfahren ) hat hohe Steuerschulden aus selbständiger Tätigkeit, die Ex-Frau hat aber in dieser Zeit wegen Kindererziehung nicht gearbeitet, so das ich davon ausgehe das die säumigen Steuerbescheide nur an den Ex-Mann ergangen sind.

Meine zukünftige Frau hat 2 unterhaltspflichtige Kinder und verdient Netto unterhalb der pfändbaren Freigrenze

Meine Frage:

können mir aus der neuen Ehe dadurch Nachteile entstehen, das z.B. im Falle einer versuchten Zwangsvollstreckung auf mein Vermögen zugegriffen wird oder bei der Berechnung von Freigrenzen ( z.B. P-Konto ) mein Einkommen mitberücksichtigt wird.

Falls ja, würde ein Ehevertrag mit Gütertrennung etwas ändern?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Schulden Ihrer Ehefrau, die diese in die Ehe mit eingebracht hat, bleiben allein die Schulden Ihrer Ehefrau.

Auf Ihr Vermögen kann nicht zugegriffen werden und Sie haften auch nicht für diese Schulden.

Der Pfändungsfreibetrag für Ihre Frau kann erhöht werden, wenn Ihre Frau weit mehr verdient, als Sie, weil Sie dann als unterhaltsberechtigter Ehepartner angesehen werden.

Das hat aber keine Auswirkungen auf Ihr Vermögen - bei Ihnen kann nicht gepfändet werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.01.2015 | 12:36

meine zukünftige Ehefrau wohnt nun schon bei mir, Sie ist aber praktisch ohne Möbel eingezogen.

Kann ein Gerichtsvollzieher im Zuge einer versuchten Zwangsvollstreckung oder Pfändung von mir Nachweise verlangen, dass alle Dinge im Haus mir gehören ( Nachweise in Form von Rechnungen habe ich natürlich nur noch in eingeschränktem Umfang )oder muss er nachweisen, das dieses nicht so ist.?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.01.2015 | 18:30

Wenn Sie behaupten, dass alles Ihnen gehört, wird er davon nichts pfänden dürfen.

Gepfändet werden kann u.U. der Taschengeldanspruch, den Ihre Frau gegen Sie hat. Dazu wird es dann auf Ihr Einkommen ankommen. Die Pfändung richtet sich aber auch dann nicht gegen Sie, sondern gegen Ihre Frau.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.01.2015 | 11:09

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 30.01.2015 4/5,0
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