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Schulden Krankenkasse

26.01.2019 13:18 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Zusammenfassung:

Überschuldung bei der Krankenkasse und Ratenvereinbarung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe aus einer früheren Selbständigkeit Rückstände bei der Krankenkasse (Barmer) in Höhe von derzeit 24.000 €.

Vor Weihnachten war noch ein Beamter von Hauptzollamt bei mir,der feststellen wollte,was bei mir zu holen ist.

Dazu muss ich folgendes sagen.
Ich hatte um die 150.000 € Schulden und habe jetzt noch in etwa 35.000 € Schulden offen.
Alles andere konnte ich durch Vergleiche nach und nach tilgen.
Zur Anmerkung, ich wollte nicht in Insolvenz gehen.
Nun habe ich der Barmer Angeboten ,250 € monatlich abzuzahlen.
Dabei wollte ich die Rate nicht zu hoch halten.
Mein Netto Lohn beträgt 1600€.
Jetzt kam jedoch als Antwort,dass meine Ratenzahlung abgelehnt wird,da der Betrag innerhalb von 12 Monaten abgezahlt sein muss.
Wie soll ich 2000€ monatlich an Raten abzählen?
Ein vorriger Vergleich durch eine Einmalzahlung in Höhe von 6000€ wurde auch abgelehnt.

Ich weiß gerade wirklich nicht mehr weiter.
Es kann doch auch nicht im Interesse der Barmer sein,dass man in Insolvenz geht.
Dann würden Sie bei dieser kurzen Insolvenz ja auch weniger Geld bekommen als durch meine Ratenzahlung angeboten.

Wie kann in diesem Fall weiter verfahren werden?


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben völlig Recht. Da die GKV u.a. wirtschaftlich handeln MUSS, wäre es grade unwirtschaftlich, Sie in die Insolvenz zu treiben und dann u.U. gar nichts bekommen anstatt das, was Sie jetzt anbieten. Darüber hinaus darf die KK von Ihnen 2000 monatlich nicht verlangen, wenn Sie nur 1600 verdienen. Aus dem Sachverhalt folgt jedoch nicht, ob Sie über anderweitige verwertbare Gegenstände (u.a. Immobilien) verfügen. Dann wäre die Sache anders zu beurteilen. Ich gehe davon aus, dass Ihr Gehalt dort aber bekannt ist.
Praktisch läuft es aber bei Ihrer KK (wie bei vielen Behörden leider auch üblich) so ab, dass dort ein Sachbearbeiter sitzt und sich keine Gedanken macht, was die Folge seiner Handlung sind. Deswegen rate ich Ihnen vor, Ihre KK noch mal anzuschreiben und (evtl. noch einmal) klar zu stellen, dass Sie 1. Gar nicht in der Lage sind, 2000 mtl. Zu zahlen; 2. Keine Kredite aufgrund Ihrer Überschuldung bekommen können; 3. Es ist nicht im Sinne der Wirtschaftlichkeit ist, Sie in die Privatinsolvenz zu treiben; 4. Dass Sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen würden, weil das Handeln des Sachbearbeiters eine reine Chikane ist, da die Festsetzung der Raten ohne jeglichen Bezug auf Ihre Situation erfolgte. Mit dem Hinweis auf die Dienstaufsichtsbeschwerde werden Sie erreichen, dass der Sachbearbeiter endlich über Ihren Fall nachzudenken beginnt, um zu vermeiden, dass der Fall „nach oben" geht. Das ist leider die einzige Option, die Ihnen zur Verfügung steht.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 28.01.2019 | 09:29

Ist es möglich ,Sie als Anwältin in dieser Angelegenheit zu beauftragen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.01.2019 | 09:44

Guten Morgen,
senden Sie mir an die zelinskij@online.de Ihr Schreiben mit dem Angebot der Ratenzahlung und die Antwort der Barmer darauf. Dann kann ich Ihnen sagen.
Freundliche Grüße aus München
Zelinskij

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