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Schulden - Fall liegt nun dem Gericht vor - wie die Angelegenheit lösen?


| 06.02.2018 15:13 |
Preis: 40,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ca. 6500 € Schulden bei einem Kreditkartenunternehmen erwirtschaftet. Gottseidank nur bei einem Gläubiger. Inzwischen wurde die Angelegenheit dem Anwalt übergeben. Ich hab diesem meine Situation geschildert, dass ich Studentin bin und kein richtiges Einkommen habe aber gewillt bin, in Rate die Schulden zurück zu zahlen. Nun habe ich gesehen, dass dieser nun die Sache ans Gericht weitergegeben hat, denn ich habe den letzten Brief von Ende November 2017 aus Scham ignoriert. Ich möchte mich allerdings der Sache stellen und endlich diese Schulden tilgen. Da ich davon ausgehe, dass der Fall nun dem Gericht vorliegt und hier alsbald der Gerichtsvollzieher auftauchen wird, würde ich gerne wissen, wie ich diesem entgegenkommen kann. Mit wem muss ich mich nun in Verbindung setzen, um ein Angebot zur Tilgung zu unterbreiten? Wie ist der weitere Ablauf?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Schönen Tag noch!
06.02.2018 | 15:56

Antwort

von


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01796 Pirna
Tel: 03501/5163030
Web: RA-Peter-Eichhorn.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,

lassen Sie mich Ihre Fragen wie folgt beantworten.

Bitte teilen Sie mit, in welchem Stadium sich das Gerichtsverfahren befindet.
Wenn ein Gerichtsverfahren anhängig ist, heißt das noch nicht, dass der Gerichtsvollzieher kommt.
Dieser kommt nur, wenn es einen vollstreckbaren Titel, d.h. ein Urteil oder einen Vollstreckungsbescheid oder einen vollstreckbaren Vergleich.

Die schnellste Lösung des Problems wäre es, die Schulden mit einmal zu bezahlen.

> Setzen Sie sich schriftlich mit dem Rechtsanwalt des Unternehmens in Verbindung und machen Sie ein Ratenzahlungsangebot und beginnen Sie bereits jetzt die Schulden durch Zahlung an den Rechtsanwalt (Verwendungszweck: Zahlung auf die Hauptforderung) zu tilgen.

Wenn Ihnen bereits eine Klage zugestellt wurde, können Sie den Anspruch anerkennen oder sich zur Wehr setzen und versuchen, einen Vergleich vor Gericht aushandeln. Idealerweise beauftragen Sie auch einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin, um keine Fehler zu machen, den Anspruch zu prüfen und mit der Gegenseite auf Augenhöhe zu argumentieren.
Unter Umständen, wenn Sie sich keinen Anwalt leisten können und die Verteidigung hinreichende Aussichten auf Erfolg hat und nicht mutwillig erscheint, erhalten Sie Prozesskostenhilfe für das Verfahren.

Wichtig sind hier neben der Hauptforderung auch die Zinsen (jeden Tag kommen 0,73 € hinzu) und die Kosten.
Die Kosten der Gegenseite betragen außergerichtlich 546,50 € netto, für das Gerichtsverfahren bis zu 552 € Gerichts- und 1.032,50 € Anwaltskosten (netto).

Auch sollte überlegt werden, ein Verbraucherinsolvenzverfahren z.B. bei der Caritas oder bei einem darauf spezialisierten Anwalt durchzuführen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen Ihre Fragen beantworten. Nutzen Sie bei Bedarf bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 07.02.2018 | 11:25

Sehr geehrter Herr Anwalt,
vielen Dank für die schnelle Beantwortung der Angelegenheit. Bis dato habe ich noch nichts vom Gericht erhalten. In der letzten Korrespondenz des Anwaltes vom 27.November 2017, machte dieser nochmal deutlich, dass eine Einmalzahlung erfolgen muss um die Schuld auszugleichen oder das gerichtliche Mahnverfahren eingeschaltet wird. Wie lange dauert denn die Bearbeitung bis ich letztendlich Post vom Gericht bekomme? Sind ja inzwischen über 2 Monate....Kann der Anwalt das gerichtliche Mahnverfahren wieder stoppen??

Zu meiner Person: Studentin, habe nun Bafög und den KfW Studienkredit beantragt und arbeite auf 450€ Basis. Da ich beides erst vor ein paar Tagen beantragt habe, wird es mir wahrscheinlich nicht machbar sein, sofort die Tilgung vorzunehmen. Dies kann frühestens ab 01.04 erfolgen, wenn alles durch ist. Wie kann ich das dem Anwalt vermitteln? Ich habe wirklich ernste Absichten, die Schuld nun endlich zu tilgen.
Vielen Dank und herzliche Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2018 | 12:07

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Die Bearbeitung des Mahnntrages dauert in der Regel eine bis 1 1/2 Wochen.
Das Mahnverfahren ist damit vermutlich noch nicht eingeleitet worden und ist auch nicht erforderlich, wenn nicht etwa Verjährung droht.

Das Mahnverfahren kann auch wieder "gestoppt" werden.

Teilen Sie die aktuelle Entwicklung und den Tilgungsbeginn mit. Da noch kein Verfahren läuft, sollten Sie sich einen Beratunghilfeschein beim Amtsgericht holen und einen Anwalt mit der Vertretung beuftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 07.02.2018 | 13:59


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"Ich bin sehr zufrieden mit dem Rechtsanwalt. Er hat mir ausführlich die Rechtslage erklärt und aufgezeigt welche Möglichkeiten ich habe das Problem zu lösen. Danke. Immer wieder gerne. "
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 07.02.2018
5/5.0

Ich bin sehr zufrieden mit dem Rechtsanwalt. Er hat mir ausführlich die Rechtslage erklärt und aufgezeigt welche Möglichkeiten ich habe das Problem zu lösen. Danke. Immer wieder gerne.


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