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Schulden Angestellter - Lohn einbehalten?

05.02.2013 15:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Einer meiner angestellten schuldet mir als Arbeitgeber gut 1500 EUR. Der Arbeitnehmer hat Waren von uns an Kunden ausgeliefert, vor Ort kassiert und das Geld nicht weitergeleitet. Dies war mir bekannt, aber trotz mehrfacher Aufforderung, ist kein Geld abgeliefert worden. Nun hat sich eine stolze Summe angehäuft, die nicht ohne Weiteres zu zahlen sein wird. Außerdem werden meine Aufforderungen ignoriert. Wie muss ich vorgehen, um den Anspruch zu sichern? Abmahnen? Kann ich Geld (in kleineres Teilbeträgen) vom Lohn einbehalten? Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Schadensersatz können Sie von Ihrem Arbeitnehmer dann fordern, wenn diesen ein Verschulden trifft. Da er nach Ihren Angaben das Geld nicht weitergeleitet hat, gehe ich von einem Verschulden aus. Dieses Handeln stellt strafrechtlich im Übrigen eine Unterschlagung dar, die zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses berechtigen kann.

Den Lohn dürfen Sie nur bis zur Pfändungsfreigrenze einbehalten, da dieser die wirtschaftliche Existenzgrundlage des Arbeitnehmers ist. Diesbezüglich besteht ein Aufrechnungsverbot nach § 394 BGB , soweit die Lohnforderung nicht der Pfändung unterworfen ist. Im Ergebnis darf somit ein Teil des Lohns einbehalten werden. Wie hoch die Pfändungsfreigrenze vorliegend ist, kann ich mangels näherer Angaben nicht sagen.

Sie können und sollten den Arbeitnehmer selbstverständlich abmahnen und ggf. nochmals eine Frist zur Rückzahlung setzen. Diese muss getrennt von der Abmahnung erfolgen.
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Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion. Wenn Sie eine weitere Vertretung über die hier erteilte Erstberatung hinaus wünschen, bitte ich Sie, mich zunächst per E-Mail zu kontaktieren.
Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

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