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Schuldanerkenntnis


11.08.2006 21:47 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 03,11,2005 wurde ich von meine Chef(grosse Spielwarenkette)ins Büro Geholt,dort erwarteten mich noch wietere 3(also 4)personen die mir vorgeworfen haben über einen Längeren zeitraum Geld aus den Kassen gestohlen zu haben!Dies bestritt ich von anfang an,das gespräch lief ca 1,5 Stunden bis ich beschloss zu gehen OHNE etwas zu gestehen oder zu unterschreiben,da ich raus begleitet werden sollte hat die begleitung (weiblich)mir zu gesprochen,das wenn ich jetzt alles zu gebe besser aus der sache rauskomme,als würde ich einfach gehen,so ging ich wieder zurück ins Büro!!Dort wurde ich weitere1,5 Stunden von den 4 Personen mit verschieden Drohungen bearbeitet. So das ich schuuldanerkennug
unterschrieb,weil ich dem psysischen Druck nicht mehr stand hielt.
Wir sinddann mit meinem Ehemaligen chef noch zum notar wo die Schuldsanerkennung noch beglaubigt wurde.Am mittwoch dieser woche(09,11,2006)kam nun ein brief zur vorladung zur gerichtsverhandlung beim Amtsgericht.Leider habe ich keine Rechtsschutzversicherung und kann mir einen Anwalt nur Schlecht Leisten!Was kann man nun denn noch machen??Kann ich die schuldanerkennung Anfechten??Wo tuh ich das??beim Amtgericht??oder wo???Und kann man das schriftlich im voraus oder sollte ich das am tag des Gerichtstermins vor ort tuhen??Habe grosse Angst dort ohne anwalt hinzugehen,weil ich angst habe es physich wieder mal nicht auszuhalten!!!

Vielen Dank im voaus
12.08.2006 | 00:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich auf Grundlage des geschilderten Sachverhaltes wie folgt.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, ein notarielles Schuldanerkenntnis anzufechten, wenn es auf Grundlage einer Drohung erwirkt wurde. Hierzu gilt die Jahresfrist ab Wegfall der Zwangslage (§ 124 BGB). In wie weit eine Anfechtung, nach nunmehr nahezu einem Jahr, noch durchzusetzen ist, sei dahingestellt. Aus Verteidigungsgründen wäre eine solche Anfechtung jedoch anzuraten. Die Anfechtung können Sie schriftlich gegenüber Ihrem ehemaligen Arbeitgeber erklären.

Für das Strafverfahren ist über das Anerkenntnis hinaus interessant, in wie weit Ihnen tatsächlich nachgewiesen werden kann, dass Sie Firmengelder entwendet haben. Liegen diesbezüglich keine dezidierten Beweise vor und gelingt es in der Verhandlung, die geschilderte Bedrohungslage darzulegen und in der Folge das Anerkenntnis abzuschwächen, so besteht durchaus eine Chance, glimpflich aus der Angelegenheit herauszukommen. Dies wird allerdings nicht ganz unproblematisch, wenn sich die "Verhörspersonen" nicht in Widersprüche verwickeln oder zugeben, Sie unter Druck zu dem Anerkenntnis bewegt zu haben. Hier wäre tatsächlich anwaltliche Unterstützung anzuraten.

Ich hoffe Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben und stehe im Rahmen der Nachfragefunktion gerne für Ergänzungen zur Verfügung. Aufgrund lehrgangsbedingter Abwesenheit kann eine Antwort allerdings erst am Sonntagabend erfolgen. Gerne können Sie sich auch für Ihre Verteidigung, unabhängig von Ihrem Wohnort, an meine Kanzlei wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt




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