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Schufaeintrag wegen Betrug


06.11.2016 18:47 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo,
Ich habe eine Frage zwecks Schufa eintrag.

Mein ehemann hat 2014 via meinem Paypal account etwas verkauft.
Die ware hat er nicht verschickt, das geld aber erhalten und abgehoben.
Es enstand eine schuld gegenüber paypal in höhe von 1000€.

Ich hatte zur selben zeit ein konto bei der postbank eröffnet und hatte ein dispo in höhe von 1000 euro von dem ich nichts wusste.
Mein mann hebte das geld ab.
2 monate später löste ich das konto auf weil ich es nicht mehr brauchte.

Beide firmen schickten mir briefe und rechnungen sowie mahnungen.
Ich wusste von all dem nichts.

Erst als ich mal meine schufa auskuft erhielt sah ich die schuldsummen und refuhr dann die wahrheit von meinem mann.

Gegenüber Paypal war die schuld mit mahngebühren etc. 1400€
Gegenüber Anwalt der postbank 1700€

Ich bezahlte beides im Januar 2016.
Es wurde in meiner schufa als forderung ausgeglichen markiert.

Seit dem habe ich einen schufascore von lediglich 62%

Kann ich irgendwas tun damit die auflistung gelöscht wird??
Ich wurde ja sozusagen von meinem ehemann ,,hintergangen,, und wusste von nichts.. gibt es da möglichkeiten ? Ohne das ich nun meinem mann direkt schadee oder anzeige erstatten muss?

Sehr geehrte Ratsuchende,


eine Löschung der berechtigten Auflistung ist erst nach § 35 BDSG drei Jahre zum Ende des Kalenderjahres beginnend mit dem Kalenderjahr, das der erstmaligen Speicherung folgt, möglich.

Das bedeutet, dass Sie derzeit noch nichts unternehmen können, die Löschung vorzeitig zu erreichen; Sie werden drei Jahre ab Ablauf des Jahres der ersten Eintragung warten müssen.


Daran ändert - derzeit - auch nichts, dass Ihr Ehemann der allein Verantwortliche der Schulden gewesen ist, da eben pro forma Ihr Konto bzw Acccount genutzt worden ist; dieses ist weder für den Gläubiger noch für die Schufa erkennbar.


Insoweit würde Ihnen nur übrig bleiben, eine Anzeige zu stellen, die sich dann natürlich gegen Ihren Ehemann richten würde, um damit die Unrechtmäßigkeit der Eintragung dann feststellen zu lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 06.11.2016 | 20:30

Ich hoffe ich verbrauche meine Nachfrage nicht wegen einem Fehler ihrerseits:

Sind sie sich Ganz sicher ? Ich lese überall 3 Jahre nach Ablauf der letzten Eintragung und nicht der ersten. Sie schreiben jedoch:
,, Sie werden drei Jahre ab Ablauf des Jahres der ERSTEN Eintragung warten müssen,, :

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.11.2016 | 20:51

"...am Ende des dritten Kalenderjahres beginnend mit dem Kalenderjahr, das der erstmaligen Speicherung folgt, ...."


Zun Wiederholung: ERSTMALIGEN SPEICHERUNG


§ 35 BDSG

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