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Schufaeintrag ohne Titel ??


20.10.2005 19:38 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Guten Abend.Ich hätte gerne einmal eine Auskunft über die Berechtigung eines Schufa-Eintrages durch ein Mitgliedsunternehmen dieser Gesellschaft.Ich habe bei ebay ein Handy mit 24monats Vertrag ersteigert und möchte meine vertraglichen Pflichten erfüllen.Es handelt sich um eine 12monatige Grundgebühr.Bisher alles OK.Nachdem nun das Handy geliefert wurde und die erste Rechnung hiernach erst ca.4Wochen später kam,ging das böse Erwachen los.Nun wurden Einrichtungsgebühren erhoben und für die Partnerkarte eine Mindestumsatzgebühr von 24Monaten gefordert.Meine gesetzliche 14tätige Widerrufsmöglichkeit nach Lieferung des Handys war ja nun leider schon erloschen.In KEINSTER Weise sind für mich als Verbraucher diese zusätzlichen Kosten vor Abschluß des Vertrages offen gelegt worden.Dies habe ich dem Unternehmen mitgeteilt,den Rechnungen also schriftlich widersprochen und die Einzugsermächtigungen retoure geholt.Telefonisch wurde mir sogar noch Recht gegeben,was sicherlich schwer zu beweisen wäre und schriftlich bekam ich nach einigen Wochen auf meine Schreiben nur lapidare Antworten und Ausreden.Es wurde auf irgendwelche Links und die Kartenbetreiber hingewiesen und ich hätte alles von Selbst über den Kostenfaktor wissen müssen.Nun bekam ich auch noch kopierte Blätter des Vertrages und Kartenbetreibern von dieser Firma ins Haus gesendet,die ich teilweise bei Abschluß des Vertrages nicht einmal ausgehändigt bekam.Für mich steckt da System hinter durch versteckte Kosten und die Angelegenheit sieht für mich stark wettbewerbswidrig aus.So manch anderer Kunde dieser Firma,hat genau dieselben Probleme wie ich,was ich aus den negativen Bewertungen herauslesen kann.Ich habe dieser Firma vorgeschlagen wenn alles seine Richtigkeit hat,doch einen Mahnbescheid gegen mich zu erwirken oder gleich Klage einzureichen,dies ist aber bis auf mehrere unverschämte Schreiben nicht geschehen.Kurzum:Ist es nun für diese Firma möglich, obwohl ich mich einwanfrei im Recht fühle und dies auch sicherlich zu mehr als 50% vor Gericht bekommen würde,mir einen negativen Schufa-Eintrag verpassen zu lassen??? Oder ist dies nur möglich,wenn dieser Firma vor Gericht Recht gegeben oder ich keinen Einspruch bei einem Mahnbescheid einlegen würde?? Ich darf dann gar nicht an den Ärger mit den Banken denken,die durch solch eine Ungerechtigkeit sicherlich auch erst einmal auf stur schalten würden.Und ich hätte Ärger,Kosten und Laufereien ohne Ende.Gerichtsort wäre ja sicherlich auch der Sitz der Firma?Was kann aus Ihrer Erfahrung noch auf mich zukommen,da die Firma sicherlich wissen wird,das sie nicht mit sauberen und verbraucherfreundlichen Mitteln arbeitet?? Vielen Dank für Ihre Beantwortung.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Ich kann Sie beruhigen: Vertragspartner der SCHUFA dürfen nur solche negativen Informationen über Betroffene an die SCHUFA melden, die objektiv richtig sind. Hierzu gehören gerichtlich festgestellte Zahlungsverpflichtungen. Eine bestrittene Forderung ist dagegen nicht meldefähig.

Wenn Ihr Vertragspartner Sie auf die Konsequenz einer SCHUFA-Meldung bei Verweigerung der Zahlung hingewiesen hat, so liegt hier sehr wahrscheinlich bereits der Tatbestand einer Erpressung vor. Dies könnten Sie sodann dem Begehren Ihres Vertragspartners entgegnen.

Solange die Forderung streitig ist (und dies wird Sie nach Ihren Ausführung wohl auch bleiben), kann keine SCHUFA-Meldung erfolgen. Insofern müssen Sie auch gar nicht reagieren.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
www.Rae-Linden.de
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