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Schufa Eintrag ohne Vertragsverhältnis

| 30.05.2010 17:28 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Im Jahre 2008 hatte ich mehrere Auslandsufträge als Consullter, diese haben mich ca. 6 Monate in Osteuropa beschäftigt. In der Zwischenzeit hatte die Fa. 1 & 1, mit der ich einen Vertrag über Dienstleistungen hatte, versucht auf mein Konto zuzugreifen. Dieses Konto war aber nicht gedeckt.
Als ich zurück kam, lag hier eine Verfügung vor , die ich sofort bezahlte. Etwas später kam ebenfalls noch ein Mahnbescheid von einem Inkassounternehmen ( Bertelsmann Verlagsgruppe) über den gleichen Sachverhalt, dacht ich. Es ging aber hier um einen entgangenen Gewinn eines TELEKOM- Unternehmens.Beruflich bedingt habe ich erst mal nicht darauf reagiert. Jetzt hatte ich durch die gleiche Sache 2 Einträge. Mit dem Telekom- Unternehmen hatte ich gar keinen Vertrag.Der 1. SCHUFA-Eintrag ist erledigt, die Kosten sind von der SCHUFA getragen worden. Durch eine Fehlinformation des TELEKOM-Unternehmens am Telefon ( "ist am 15.3. gelöscht worden") habe ich den 2. Eintrag nicht weiter verfolgt.
Meine Frage, wenn der 2. Eintrag auf dem 1. basiert und dieser gelöscht ist- wieso kann sich die Inkasso-Firma weigern den Eintrag zu löschen. Mein 1. Anwalt steht leider nicht mehr zur Verfügung. Wie kann ich gegen die Inkasso- Firma vorgehen.

30.05.2010 | 17:45

Antwort

von


(458)
Mauerstrasse 36
72764 Reutlingen
Tel: 07121 128221
Web: http://www.anwalt-vogt.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne darf ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Da eine Schufa-Meldung einen schwerwiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen darstellt, seine Kreditwürdigkeit beeinträchtigt und ihn dadurch erheblich schädigen kann, darf sie nur bei einem vertragswidrigen Verhalten des Betroffenen und nur nach Abwägung der betroffenen Interessen erfolgen. Wird die vermeintliche Forderung bestritten und wird sie in der Folgezeit nicht rechtskräftig festgestellt, darf sie grundsätzlich nicht an die Schufa gemeldet werden. (AG Plön, Urteil vom 18.12.2007, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20C%20650/07" target="_blank" class="djo_link" title="AG Plön, 10.12.2007 - 2 C 650/07: Keine "Schufa"-Meldung bestrittener Zahlungsverpflichtungen">2 C 650/07</a>)

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung erscheint schon zweifelhaft, ob überhaupt ein vertragswidrigen Verhalten vorliegt, da Sie ja offenbar mit dem zweiten Unternehmen keinerlei Vertragsbeziehung hatten. Jedenfalls haben Sie die Forderung bestritten, so dass Sie einen – notfalls auch gerichtlich durchsetzbaren Anspruch auf Widerruf des Eintrags haben.

Hierzu sollten Sie das Inkassounternehmen schriftlich unter Fristsetzung auffordern. Kommt das Inkassounternehmen der Aufforderung nicht nach, sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Abschließend hoffe ich, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Hierbei möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Sie können natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.

Für eine über diese Erstberatung hinausgehende Interessenvertretung steht Ihnen meine Kanzlei selbstverständlich ebenfalls gerne zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Vogt

Bewertung des Fragestellers 31.05.2010 | 08:58

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