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Schufa Eintrag

| 22.10.2008 01:38 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Seit ca. 20 Jahren hatte ich bei Bank A ein sog. "Verfügungskonto" mit Überziehungsrahmen (30.000 DM) - als Zweitkonto neben der Hausbank. Wie das so ist: Das Konto "ruhte", d.h. stand lange Zeit im Minus. Ich entschoß mich irgendwann, das Konto umzuwandeln und die Schuld in monatlichen Raten à ca. EUR 230 auszugleichen. Per Lastschrift. Das klappte jahrelang reibungslos.

Im Sommer 2008 fallen zwei Ereignisse zusammen: Bank A wird gekauft von Bank B (wovon ich allerdings nicht in Kenntnis gesetzt werde!), und ich wechsle (nach vielen Jahren) die Hausbank - zur Deutschen Bank. Offenbar informiere ich Bank A zu spät über die neue Bankverbindung, eine Lastschrift "platzt". Telefonate der Bank B, die ich zunächst nicht als meinen Geschäftspartner identifizieren kann, gehen ein. Ich: "Neue Bankverbindung, bitte dort einziehen!".

Zweite Lastschrift "platzt". Kündigung seitens Bank B. Dies nun immerhin mein erstes Schriftstück von meinen neuen "Partner". Eine fettgedruckte Emailadresse für Stellungnahmen. Meine Mails dorthin - mit meinem wiederholten Hinweis auf die neue Hausbank mit der eindringenden Bitte, dort fällige Beträge sofort einzuziehen - kommen mit Fehlermeldung, mail delivery failed (!!!) zurück. Nun schreibe ich auch an das allgemeine "info@bankb.de". Keine Reaktion auch von dort.

Ca. 4 Wochen später Post vom Inkassobüro. Ich schildere den Sachverhalt und protestiere gegen die Kündigung und vor allem gegen jegliche Inkassogebühren, erkläre mich jedoch der Einfachheit-halber einverstanden, die vereinbarte Rate (nunmehr auf meinen Wunsch hin leicht erhöht) künftig an das Inkassounternehmen zu begleichen. Dort ist man einverstanden und verzichtet auf Gebühren.

Dann: das erste Kreditkartenunternehmen macht mich auf einen negativen Schufaeintrag durch Bank B wegen "Fälligstellung" aufmerksam. Weitere folgen. Mir droht demnächst die totale Geschäftsunfähigkeit. Ich hatte zuvor niemals einen negativen Eintrag, mein Score liegt selbst danach noch bei 97%.

Anruf bei Bank B. Ich mache auf Versäumnisse - gewiß auch meinerseits -, aber eben und vor allem auch dort aufmerksam und bitte um Löschung. "Nicht möglich". Alles, was man mir in Aussicht stellt, ist der Vermerk "erledigt", wenn alles abbezahlt ist, d.h. das Negativmerkmal wird mich die nächsten drei, vier Jahre begleiten. Dem freiberuflichen Einzelunternehmer bedeutete dies seinen Ruin.

Was tun?

22.10.2008 | 02:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie sollten sich bei der Bank bzw. dem Inkassobüro erkundigen, ob die Bank den Kredit immer noch fällig gestellt hat. Wenn die Bank den Kredit nicht mehr fällig gestellt hat, ist der Eintrag fehlerhaft und die Schufa muß den Eintrag löschen.

Zusätzlich sollten Sie die Bank auffordern, den Eintrag bei der Schufa zurückzunehmen und ein Schuldanerkenntnis bzgl. eventueller Schäden abzugeben sowie ggfls. die Fälligstellung zu löschen. Dies sollten Sie damit begründen, daß die Fälligstellung des Kredites im Wesentlichen auf die fehlerhafte Kommunikation im Zuge des Verkaufes ihrer ursprünglichen Bank zurückzuführen ist, die Bank also eine beträchtliche Mitschuld an der Situation hat und der Schufaeintrag zu potentiellen Schäden Ihres (freiberuflichen) Unternehmens führt.

Wenn die Bank hartnäckig bleibt, sollten Sie einen Anwalt vor Ort zwecks klageweise Aufforderung hinzuziehen.

Wichtig hierbei ist, daß Sie die Kommunikation mit der Bank (inklusive der zurückgekommenen Mails) aufbewahren.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 22.10.2008 | 03:10

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