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Schufa


| 14.09.2006 14:55 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Aus allen Wolken gefallen, erfahre ich eben von meiner Kreditkartenbank, dass meine Kreditkarten aufgrund eines negativen Schufaeintrages vorerst gesperrt wären und ich eine Selbstauskunft einholen soll. Dies wird sicherlich mehrere Tage dauern. Kann irgendeine Firma, die zu Unrecht meint, eine Forderung zu haben und der ich mitgeteilt habe, sie möge mich doch bitte verklagen, einfach ohne jeglichen gerichtlichen Beschluss nach Lust und Laune einen Schufaeintrag beantragen und damit mich in Schwierigkeiten bringen ? Wenn ich nun weiss um wen es sich handelt, aber davon ausgehe, dass diese Forderung zu Unrecht besteht, wie soll ich vorgehen `??? Danke und Gruss !

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Im Regelfall ist eine Übermittlung der Daten im Rahmen des § 28 Abs. 3 Nr. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) nur zulässig, wenn ein Verhalten des „Schuldners“ vorliegt, aus dem eindeutig Zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit hervorgeht. Soweit es in Ihrem Fall um eine bestrittene Forderung geht, kann daher die Übermittlung bereits rechtswidrig gewesen sein. Genaues könnte ich jedoch erst nach Kenntnis aller Umstände (die im Rahmen dieser Erstberatung nicht gegeben ist) sagen.

II. Wehren können Sie sich gegen belastende Daten, die sich im Bestand der SCHUFA befinden, u.a. im Rahmen des § 35 BDSG. Hierbei ist eine Löschung/Sperrung der Daten möglich. Ansprüche Ihrerseits können sich zudem aus § 824 I BGB (Kreditgefährdung) oder auch aus den §§ 1004, 12 (Unterlassung der Übermittlung der Daten an Dritte) BGB ergeben. Diese Ansprüche richten sich gegen die SCHUFA.

Insoweit sollten Sie einen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen. Für das weitere Verfahren stünde auch ich zur Verfügung, da ich in der angesprochenen Materie tätig bin.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 14.09.2006 | 17:07

Werde mich dann melden, wenn die Selbstauskunft vorliegt. Eine Nachfrage, da ich vor einem 3/4 Jahr wg. einer Abmahnung eine Klageschrift einer Kanzlei zu meinem damaligen spanischen Wohnsitz bekommen habe und dem Anwalt nachweislich per mail 70% der Summe als Vergleich angeboten habe (unbeantwortet), ich danach umgezogen bin und nichts mehr gehört habe, kann es aufgrund nicht möglichen Zustellung eines Urteils nun dazu gekommen sein. Wäre der Anwalt nicht verpflichtet gewesen, die Forderung auch per mail anzumahnen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.09.2006 | 17:44

Sehr geehrter Fragesteller,

ob der Anwalt verpflichtet gewesen wäre, die Mahnung per E-Mail an Sie zu senden, kann ich ohne weitere Kenntnis der Umstände nicht verbindlich beantworten. Dazu wäre eine Analyse des gesamten Falls / Schriftverkehrs erforderlich. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

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