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Schriftliche Kündigung vom Mieter (ich) ist nicht bei Vermieter angekommen

| 23.01.2019 11:15 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo
Ich habe eine Frist gerechte (laut vertrag von 4 Wochen) Schriftliche Kündigung ende November an meinen Vermieter per (normaler) post geschickt, bin ende dezember ausgezogen, der Kündigungsbrief ist aber anscheinend bis dato nicht bei den Vermieter angekommen. Ich habe auch per Email die Hausverwaltung informiert. Jetzt er droht mit noch ein Monat Zahlung plus zinsen... und blah blah blah. Auch habe ich den Verdacht dass er mir die kaution nicht zurück zahlen möchte.
Kann man den Brief nochmal ausdrucken und schicken so 'als kopie' oder 'rückdatiert' oder sowas ähnliches? da ich per normale post geschickt habe und wahrscheinlich verloren gegangen ist hab ich kein beweis... Was kann ich jetzt machen?
Vielen Dank
Ihnen noch einen schönen Tag
Mit freundlichen Grüßen
23.01.2019 | 11:52

Antwort

von


(105)
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32469 Petershagen
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Ein Brief mit einer Willenserklärung (Kündigung) gilt dann als zugegangen , wenn er in den Machtbereich des Adressaten gelangt ist, sodass der unter normalen Umständen vom Inhalt Kenntnis nehmen kann. Das wird in der Regel angenommen, wenn der Brief in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen worden ist; denn es wird vorausgesetzt, dass der Hausbriefkasten einmal täglich geleert wird. Wie sie richtig erkannt haben, müssen sie als Absender aber beweisen, dass der Brief tatsächlich in den Hausbriefkasten eingeworfen wurde.

Hier gibt es zwei sichere Wege. Einmal das Übergabe-Einschreiben und zum anderen das Einwurf-Einschreiben. Das Einwurf-Einschreiben ist der beste Weg. Hier erhalten sie einen Auslieferungsbeleg der den Einwurf bestätigt. Sie können die Kündigung auch unter Zeugen überreichen. Die anderen Ideen die sie anführen sind unter Umständen strafbar. Es kommt eine Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB und ein Betrug gemäß § 263 StGB in Betracht. Verständlicherweise kann ich ihnen dazu nicht raten. Es bleibt ihnen daher leider nur die Möglichkeit die Kündigung per Einwurf-Einschreiben erneut abzusenden. Einen Prozess würden sie voraussichtlich verlieren, solange sie keinen Zeugen haben der bestätigt, dass sie die Kündigung selbst in den Briefkasten eingeworfen haben.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Hellmich


Bewertung des Fragestellers 25.01.2019 | 07:02

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