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Schreiner liefert falsch und wir sollen Mehrkosten tragen


| 19.12.2017 09:54 |
Preis: 50,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
wir hatten einen Schreiner mit der Lieferung und dem Einbau von mehreren Zimmertüren beauftragt. Das Aufmaß fand in Gegenwart eines Mitarbeiters der Schreinerei und mir und meinem Mann statt.

Bei einer Tür im Dachgeschoss haben wir entgegen dem vorliegenden Bauplan eine andere Öffnungsrichtung der Türe beauftragt, da sich 1. die Lichtschalter sonst hinter der Aufgangsseite befänden und 2. die Türe sich durch die vorhandene Dachschräge nicht vollständig öffnen ließe.
Bei der Montage stellten wir nun fest, dass genau diese Türe falsch (also wie im Bauplan) und nicht wie beim Aufmaß besprochen geliefert wurde.
Man hat uns dann mitgeteilt, dass "auf Wunsch" eine neue Tür angefertigt werden könne, dies dauere dann aber ein paar Wochen. Wir haben uns dafür ausgesprochen.
Nach Lieferung und Montage der richtigen Tür kam nun eine satte Rechnung für eine neue Tür, inklusive Mehrkosten wegen Mindermenge.
Wir haben leider beim Aufmaß nichts unterschrieben, da wir naiverweise davon ausgegangen sind, dass unsere Wünsche notiert wurden. Somit liegt uns nichts schriftliches vor. Es steht also Wort gegen Wort, da der Schreiner behauptet, nie etwas von einer Änderung dieser Tür gewusst zu haben. Auf Anfrage per Mail, teilte man uns mit, dass die Ausführung gemäß vorliegendem Bauplan gemacht wurde...
Meine Frage nun: haben wir eine reelle Chance, nicht auf dieser Rechnung sitzen zu bleiben?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
19.12.2017 | 10:46

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,


der Mitarbeiter der Schreinerei wird als Zeuge auftreten. Denn er ist nicht Partei eines Rechtsstreits, sondern die Firma.

Sagt er wahrheitsgemäß aus, haben Sie eine reelle Chance, das Verfahren zu gewinnen.

Behauptet er wahrheitswidrig, auch ihm gegenüber sei keine Abweichung von den Plänen mitgeteilt worden, sieht es schlecht aus.

Denn Sie werden dann keine Zeugen haben (dabei gehe ich davon aus, dass Sie Beide Auftraggeber sind und keine weitere Person das Gespräch angehört hat).

Das Gericht wird dann zu Ihren Lasten eine Beweislastentscheidung treffen.

Das bedeutet, dass Sie Ihre Behauptung nicht nachweisen können und nach Ihrer Schilderung werden Sie dann wahrscheinlich verlieren.

Es sollte daher nachgesehen werden, ob es vielleicht Unterlagen, Skizzen, Emails oder sonstige Beweismittel zu Ihren Gunsten gibt.

Ist das nicht der Fall, wird es vermutlich schlecht aussehen, wenn der Mitarbeiter aus Angst vor seinem Chef die Unwahrheit vor Gericht sagt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Bewertung des Fragestellers 19.12.2017 | 11:02


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