Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schreiben wegen Busfahrer - bin ich Kunde oder was ?

26.05.2009 20:44 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo, ich weiß nicht, ob meine Frage in das Gebiet Verkehrsrecht oder Transport oder was auch immer fällt. Wir haben hier einen 76 Jahre alten Busfahrer. Die Firma, für die er fährt, ist ein Familienunternehmen, er fährt Schul- und Kindergartenbus, der Rest der Familie Schul-, Kindergarten- und Linienbus, dann machen sie glaube ich auch noch Busreisen. Es gab nun Probleme mit dem Busfahrer und im März habe ich gesammelt, was im letzten halben Jahr alles vorgefallen ist, und ein Schreiben an die Landrätin geschrieben, welches auch andere Eltern unterschrieben haben. Eine Kopie des Schreibens habe ich auch an die Verkehrsgesellschaft geschickt, für die der Busfahrer die Schul-, Kindergarten- und Linienbusfahrten fährt, mit der Bitte, tätig zu werden. Es wurde mir bislang noch kein Resultat mitgeteilt. Stattdessen wurde ich im Namen der Busfirma anwaltlich angeschrieben, die Unterlagen von der Verkehrsgesellschaft waren angefordert worden und von mir wurde ein Widerruf des Schreibens verlangt unter Androhung rechtlicher Schritte. Nun ist die genannte Verkehrsgesellschaft aber mein Ansprechpartner bei Problemen mit den genannten Fahrten. Kann es tatsächlich so gedreht werden, dass ich einen Kunden des Busfahrers, nämlich die Verkehrsgesellschaft, nicht über Probleme im Zusammenhang mit den Busfahrten informieren darf, kann mich dies tatsächlich Geld kosten ???? Die Busfirma selber reagiert nicht. Wohin soll ich mich als ratloser Elternteil denn sonst wenden ? Ich habe alles nach bestem Wissen geschrieben, nichts wider besseres Wissen, und kann alle Quellen angeben. Meines Erachtens bin ich meiner Verantwortung nachgekommen und wüßte auch nicht, was ich sonst tun sollte. Wie stehe ich denn rechtlich, wenn meine Kinder mit dem Bus fahren, was ist denn meine Position und welche Möglichkeiten habe ich denn, mich bei Problemen zu wehren, wenn die Busfahrer selbst das Problem sind ? Kann man bestimmte Sachverhalte anzeigen und was sind dann die Folgen ?

Sehr geehrte Ratsuchende,


sofern Ihr Schreiben keinen wahrheitswidrigen Inhalt enthält, oder beleidigenden Charakter hat, können Sie sicherlich nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Sie haben auch das Recht, über offenbar bestehende Mißstände zu berichten und sich auch zu beschweren.

Ein Unterlassungs- und Widerrufsanspruch kann sich dann aus einem solchen Schreiben nicht ableiten lassen.

Hier sollten Sie Ihr Schreiben und das Schreiben der gegnerischen Anwälte aber unbedingt weitergehend prüfen lassen, als es im Rahmen der Erstberatung möglich ist; gerne könnte auch unser Büro dieses für Sie machen.

Sollte Ihr Schreiben keinen, oben beschriebenen Inhalt haben und objektiv Mißstände wertneutral beschreiben, sollten dann die Ansprüche zurückgewiesen werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69708 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und umfangreiche Antwort. Danke ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnelle Antwort, vielen Dank ! ...
FRAGESTELLER
3,6/5,0
Auf meine Nachfrage hin wurde meine Frage sehr kurz aber vollständig beantwortet. Einige wenige weitergehende Informationen hätte ich mir gewünscht. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen