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Schreiben in einem Rechtsstreit an das Gericht selbst schreiben

03.04.2015 00:00 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Sehr geehrte Anwälte,

mein Anwalt vertritt mich und meine Tante in einer Kündigungssache gegen eine HV.
Wir hatten damals als Gemeinschaft eine Hausverwaltung beauftragt mit der wir nicht zufrieden waren und dann durch unseren Anwalt nach § 626 BGB gekündigt hatten.

Wir mussten natürlich die 2 Wochen Frist achten was wir auch Taten
Die Gegenseite hat unsere fristlose Kündigung aber nicht akzeptiert und es ging zum Gericht
Unter anderen war einer der Kündigungsgründe das gegen die 1000 Euro Grenze für Aufträge wiederholt verstoßen wurde und der Verwalter ohne Rücksprache teure Reparaturen bzw Modernisierungen durchführte.

Die Gegenseite behauptet nun, dass ich am Verwaltervertrag vorbei privat die angeschlossene Firma der HV beauftragt habe also unter Umgehung der Gemeinschsft
Das stimmt natürlich nicht und ich kann das sogar nachweisen aufgrund einer Faxbestätigung die ich damals dem HV schickte, woraus hervorgeht das die Gemeinschsft alles nur gemeinsam entscheidet etc..

Mein Anwalt hat nun mir ein Entwurf zugeschickt indem er auch den Nachweis des Faxjournals erwähnt das Schreiben soll ans Amtsgericht gehen.

Bislang hat mein Anwalt das schreiben auf welchen Gründen auch immer noch nicht verschickt, was mich ärgert

Daher nun meine Frage:

Habe ich auch als Miteigentümer bzw Mandant das Recht dem Gericht ein Schreiben zu senden oder darf das rechtlich nur mein Anwalt?
Immerhin bin ich ja der Auftraggeber mein Anwalt ist der Vertreter, was würde also dagegen sprechen selbst dem Amtsgericht meine Sichtweise mitzuteilen ?

Zweitens : falls das nicht geht, welche Möglichkeiten habe ich meinen Anwalt anzuweisen hier das Schreiben abzusenden
Es geht hier immerhin um einen wichtigen Kündigungsgründe
der durch unsere Richtigstellung wieder im Rennen ist.
Die Gegenseite meint ja die hätte nicht gegen die 1000 Euro Regel verstoßen weil ich sozusagen als Einzelperson alleine vorgeprescht bin, was aber nicht stimmt

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen im Rahmen der von Ihnen gebuchten Erstberatung wie folgt beantworten:

Als Beteiligte eines Rechtsstreites haben Sie das Recht, dem Gericht jederzeit auch eigene Schriftsätze einzureichen, selbst wenn Sie bereits anwaltlich vertreten sind.


Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Bei Unklarheiten in der Beantwortung können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Dies gilt jedoch nicht für neue oder nun neu aufgetretene Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.04.2015 | 02:48

Folgendes noch zur Klarstellung :

Es ist doch wohl so, dass im Falle des fehlenden Widerspruch also der fehlenden Stellungnahme des Anwaltes hier ein Kündigungsgrund (wichtiger Punkt ) wegfällt.
Es wäre dann so, dass wir vielleicht deswegen das Verfahren verlieren, weil die Gegenseite argumentiert das hier ja im Namen des Vertrag sprich der Erbengemeinschaft eben nicht gegen die 1000 Euro Grenze verstoßen wurde da ja die ganzen Rechnungen die über 1000 sind angeblich nicht für die Erbengemeinsxhafr die im Vertrag steht, geführt wurde.

Könnte ich daher auch gegenüber dem Anwalt Schadensersatz stellen ?
Evtl könnte die Miteigentümerin die Beträge der Rechnungen zurückfordern die übers Gemeinschaftskonto bezahlt wurden oder sie weigert sich evtl noch offene verwaltergebühren zu bezahlen die durch das Verlieren des Prozesses anfallen

Der Anwalt weiß nun das das nicht stimmt was die Gegenseite sagt
Ich hatte ihn das betreffende Journal das den Eingang meines Schreibens beweist, zugefaxt
Muss ich nun noch was tun oder würde oder kann der Anwalt bei Nichtstun ins "offene Messer " laufen ?
Immerhin kann ich nicht mehr tun als ihm darauf hinzuweisen

Die sagen also das mein Anwalt auch auf Weisungen des Mandanten hören sollte, wenn sie sinnvoll sind
Ich habe meinen Anwalt gesagt das er den Entwurf raussenden soll den er verfasste
Bislang hat er seinen Entwurf nicht versehet
Trotzdem muss ich davon ausgehen das er dies eig tut da bislang bichts gegenteiliges kam.
In der Vergangenheit gingen auch Schreiben razs, obwohl der Anwalt mir dies nicht bestätigte und mir die endgültige Fassung -wohl aus Schlamperei- nicht zur Verfügung stellte

Die Frage ist nun ob ich wirklich selber ein Schriftsatz verfassen sollte, wir sind mitten im Verfahren und wenn der Anwalt das Mandat niederlegt ist auch keinen geholfen
Ich gehe davon aus, dass der Anwalt jederzeit das Mandat niederlegen könnte.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.04.2015 | 14:19

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Ursprungsfrage lautete wie folgt:

"Habe ich auch als Miteigentümer bzw. Mandant das Recht dem Gericht ein Schreiben zu senden oder darf das rechtlich nur mein Anwalt?"

Diese Frage wurde Ihnen dahingehend beantwortet, dass Sie als Beteiligte eines Rechtsstreites jederzeit das Recht haben, auch selbst Schriftsätze an das Gericht zu senden, auch wenn Sie bereits anwaltlich vertreten sind.

Bereits im Rahmen der Beantwortung Ihrer Frage hatte ich darauf hingewiesen, neue Fragen nicht zulässig sind.

Wenn Sie rechtliche Expertise zu den im Rahmen Ihrer Nachfrage neu aufgeworfenen Fragen benötigen, empfehle ich eine Anwalt-Direktanfrage. Hierbei haben Sie auch die Möglichkeit, dem bearbeitenden Anwalt Dokumente zu übermitteln. Die Einsicht in die Klageschrift sowie die zwischenzeitlich gewechselten Schriftsätze der Parteien ist nämlich für die Beantwortung Ihrer neuen Fragen, insbesondere ob Sie nun selbst einen Schriftsatz verfassen sollten, unabdingbar.

Freundliche Grüße

Frank Phileas Lemmer, Rechtsanwalt







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