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Schreiben des Vermieters

10.01.2011 12:49 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Tag,

ich habe am 01.12.2010 einen Freund bei mir polizeilich durch Ausstellung eines Untermietvertrages angemeldet, der aber nicht in der Wohnung wohnt. Ich befinde mich zur Zeit bis Juni 2011 im Nicht-EU-Ausland und er ist mein Postbevollmächtigter und passt auf die Wohnung auf. Damit ihn natürlich seine Post erreicht insbesondere Behördenpost habe ich seinen Namen meinem Namen auf dem Klingelschild hinzugefügt und auch an meiner Wohnungstüre klebt sein Name.
Nun fordert mich die Hausverwaltung auf, Stellung zu diesem Sachverhalt zu beziehen.
Untervermietung ist per Mietvertrag nur mit Genehmigung der Hausverwaltung möglich. Ich weiß jedoch, dass Untervermietung z.B. eines Zimmers von dreien auszuschliessen gegen geltendes Recht verstösst.
Aufgrund von andauernden Problemen mit der Hausverwaltung würde ich am liebsten garnicht auf das Schreiben reagieren, befürchte jedoch, dass dann die Namenschilder entfernt werden.
Was bin ich verpflichtet mitzuteilen, um dieses Problem aus dem Weg zu räumen? Es könnte ja auch ein von mir gewählter Firmenname sein. Tatsache ist, es wohnt keiner in der Wohnung

Sehr geehrter Ratsuchender,


teilen Sie der Verwaltung mit, dass ein Untermieter die Wohnung tatsächlich bewohnt und es reine rein postalische Adresse darstellt.


Denn Sie unterliegen insoweit einem Rechtsirrtum, als Sie meinen, das Verbot der Untervermietung sei generell unzulässig; dieses hängt immer vom berechtigten Interesse bzw. einem wichtigen Grund auf Vermieterseite ab. eine nichtgenehmigte Untervermietung kann also gleichwohl zu einer Abmahnung als auch zu einer ordentlichen Kündigung führen.

Auch bei der Nebenkostenabrechnung kann dieses - je nach Verteilermaßstab - eine Rolle spielen.


Daher wäre es falsch, nicht zu reagieren. Teilen Sie daher der Hausverwaltung den hier geschilderten Sachverhalt mit.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 11.01.2011 | 06:15

Guten Morgen,
diese Antwort hat mir überhaupt nicht geholfen.Warum soll ich mitteilen, dass ein Untermieter die Wohnung tatsächlich bewohnt, wenn dies nicht der Fall ist? Oder haben Sie sich verschrieben,und ich soll mitteilen, dass KEIN Untermieter die Wohnung tatsächlich bewohnt und dass es sich um eine rein postalische Adresse handelt?
Ist damit die weiterführende Anbringung der Namenschilder gewährleistet, sprich die Hausverwaltung darf von mir nicht die Entfernung verlangen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.01.2011 | 08:10

Sehr geehrter Ratsuchender,


offenbar gab es wohl gestern Systemprobleme; die Antwortergänzung ist hier sichtbar. Es muss richtig lauten:

"teilen Sie der Verwaltung mit, dass ein Untermieter die Wohnung tatsächlich nicht bewohnt und es eine rein postalische Adresse darstellt."


Die Entfernung der Namensschilder darf nicht verlangt werden. Diese Namensnennung ist allein Ihr persönliches Recht, ohne dass die Verwaltung darauf Einfluß nehmen darf.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Ergänzung vom Anwalt 11.01.2011 | 08:05

Sehr geehrter Ratsuchender,

der erste Absatz muss richtig lauten:


"teilen Sie der Verwaltung mit, dass ein Untermieter die Wohnung tatsächlich nicht bewohnt und es eine rein postalische Adresse darstellt."

Ich bitte diesen Schreibfehler zu entschuldigen

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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