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Schreiben an Arbeitgeber


27.07.2006 17:52 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Guten Tag
Ich habe eine Geldforderung an eine Person.
Diese habe ich schon mehrmals angeschrieben.
Es erfolgt jedoch keine Zahlung und keine Antwort.

Nun möchte ich an seinen Arbeitgeber schreiben (per Fax oder Email) mit der Bitte das Schreiben an diese Person weiter zu leiten.

Frage:
Kann ich dadurch Probleme von dem Arbeitgeber und der Person bekommen ?

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage aufgrund Ihrer Angaben wir folgt:

Von einem Anschreiben an den Arbeitgeber per Fax! oder Brief würde ich absehen. Möglicherweise bestehen seitens des Schuldners Gegenforderungen etc. In einem solchen Fall könnte Ihre Vorgehensweise als Rufschädigung etc. den strafrechtlichen Bereich berühren. Hinzu kommt, dass Sie beweispflichtig hinsichtlich des Bestehens einer Forderung dem Grunde nach sind.

Wenn Sie Forderungen haben, dann schicken Sie Ihrem Schuldner einen Mahnbescheid (Formulare sind hierzu für jedermann erhältlich), oder erheben Sie selbst Klage (können Sie bis EUR 5.000,00 selbst beim Amtsgericht; beim Landgericht müßten Sie einen Kollegen einschalten = Streitwert darüber).

Bei einem obsiegendem Urteil haben Sie dann einen vollstreckungsfähigen Titel, aufgrund dessen Sie z. B. dann den Arbeitgeber als Drittschuldner "offiziell" in Anspruch nehmen können und ggf. eine Lohnpfändung vornehmen können. Mit dieser Vorgehensweise bewegen Sie sich jedoch auf dem "nicht antastbarem" juristischen Weg und kommen zu dem Ziel, das Sie eigentlich wollen: Ihr Geld zurück.

Ich hoffe, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben. Benutzen Sie ansonsten gern die kostenlose Möglichkeit der Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

J. Dehe
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 29.07.2006 | 09:49

Sehr geehrte Frau Dehe,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Ihren Vorschlag zur Durchsetzung der Forderung werde ich als letzes Mittel einsetzen.

Zur Klarstellung möchte ich noch hinweisen, dass ich mich mit dem Schreiben nicht direkt an den Arbeitgeber wenden will, sondern er soll nur das Schreiben weiter geben an den Schuldner.

Wie sieht es aus mit der Rufschädigung, wenn ich in meinem Schreiben nur eine Stellungnahme auf meine bisherigen Schreiben verlange, ohne auf dessen Inhalt einzugehen ?

Mit freundlichen Grüssen


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.07.2006 | 19:20

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich gern wie folgt: Sie können dem Arbeitgeber des Schuldners einen verschlossenen Umschlag mit der Bitte um Weiterleitung übergeben. Der Arbeitgeber ist allerdings nicht zur Weiterleitung verpflichtet.

Zudem -dies am Rande- verhärtet es u. U. die Fronten zwischen Ihnen und dem Schuldner noch mehr. Der Arbeitsplatz sichert die Existenzgrundlage, Eingriffe in diese Sphäre -und wenn es zwecks Weiterleistung eines Schreibens ist- führen sehr oft zur endgültigen Verhärtung der Situation. Letzterer Hinweis erfolgte jenseits des juristischen Bereiches.

Ich hoffe Ihnen dennoch, mit meiner Beantwortung Ihrer Nachfrage behilflich gewesen zu sein.

Sonntägliche Grüße aus Frankfurt am Main

J. Dehe
Rechtsanwältin

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