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Schönheitsreperatur - schadenersatzpflichtig wegen Sachbeschädigung?


05.12.2005 14:56 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

im Mietvertrag stehen u. a. die Klauseln "Schönheitsreperatur für Wohnräume sind alle 5 Jahre durchzuführen" und "ist diese bei Auszug noch nicht fällig ist hat der Mieter die Kosten anteilig zu tragen".

Ich habe nun 2 Fragen:

1. Ich bin Katzenhalter (Erlaubnis der Vermieterin liegt vor). Meine Katzen haben die Tapeten beschädigt. Ist dies eine Schönheitsreperatur und der Vermieter ist zuständig oder bin ich schadenersatzpflichtig wegen Sachbeschädigung?

2. Im März diesen Jahres hat ein Besucher den Teppich mit einer roten Soße verunreinigt. Der Sachverständige der Versicherung hat festgestellt, dass eine Reinigung nicht möglich ist, bzw. den Wert des Teppichs übersteigen würde. Die Vermieterin bekam 300,- € von der Versicherung. Ich habe auf einen neuen Teppich verzichtet. Beim Auszug ist einem Helfer eine elektrische Säge auf den Teppich gefallen und hat einen langen Riss hinterlassen. Die Versicherung zahlt hier nicht, da in ihren Augen der Teppich bereits abgegolten ist. Die Vermieterin verlangt, dass ich die vollen Kosten für eine Renovierung (Teppich und Tapeten) zahle. Kann sie da verlangen?
05.12.2005 | 15:30

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben summarisch beantworten möchte.

1. Dabei handelt es sich um einen Schaden der Mietsache, der mit den regelmäßigen Schönheitsreparaturen nichts gemein hat. Von daher schulden Sie freilich Schadensersatz bzw. müssen den Schaden vorerst selbst beheben.

2. Für die Tapete im Grundsatz ja. Es ist allerdings Tatfrage, ob nicht bei dem Begehren nach einer kompletten Renovierung der betreffenden Wand der Vermieter gegen die Schadensminderungspflicht verstößt. Dies ist von den vorliegenden Schäden abhängig. Grundsätzlich müssen Sie auch Schadensersatz für den Teppich bezahlen. Wenn dieser aber ohnehin schadhaft ist, sehe ich grundsätzlich keinen weiteren Schaden durch den Riss. Von daher kann ich auch nicht erkennen, dass insoweit ein Anspruch des Vermieters bestünde. Insoweit sollten Sie sich auf die Argumentation des Versicherers stützen.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste Orientierungshilfe gegeben zu haben. Sollten dennoch Ihre Frage nicht abschließend gelöst sein oder, nutzen Sie doch bitte die kostenlose Nachfragemöglichkeit von „frag einen Anwalt“. Natürlich stehe ich auch für die weitere Vertretung zur Verfügung – soweit dies gewünscht ist. Kontaktieren Sie mich dazu einfach über die untenstehende Webpräsenz!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-


Burgwedel, den 5.12.05
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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2005 | 10:02

Hallo,

vielen Dank für Ihre Antwort. Es wurde inzwischen neu tapeziert und gestrichen.

Mitte des Monats November hatte ich mich mit der Vermieterin in der Wohnung getroffen (frühere Termine wurden von ihr zeitlich bedingt abgelehnt). Sie teilte mir mit, dass soweit alles i.O sei. Ich sah also keine Veranlassug für Renovierungsarbeiten. Am 30.11.05 sagte sie mir, dass nun doch Mängel zu beheben sein.

Sie möchte jetzt den "Mietausfall" beglichen haben.

Meine abschließende Frage: muß ich für den Mietausfall aufkommen, bzw. in welchem Umfang?

Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2005 | 11:29

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst weise ich darauf hin, dass neue Fragen im Rahmen der Nachfrage grds. nicht beantwortet werden. Sie sollten daher eine neue Frage stellen. Am Rande der Grundsatz: Ein Schadensersatzanspruch insoweit besteht nur dann, wenn Sie sich bei Räumung so vertragswidrig verhalten haben, dass ein Mietausfall besteht.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

ANTWORT VON

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