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Schönheitsreparaturen was ist richtig ?

28.05.2019 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Hallo am 31.5 . 2019
Übergebe ich meine Wohnung.
Im Vertrag steht

Die Schönheitsreparaturen trägt der Mieter.
Hat der Mieter die Schönheitsreparaturen übernommen, So hat er bei Ende des Mietverhältnisses alle - je nach dem Grad der Abnutzung oder Beschädigung- fälligen Arbeiten auszuführen.

Was muss ich den jetzt tun bzw. ist das rechtens?
28.05.2019 | 22:12

Antwort

von


(39)
Martin-Hoffmann-Str. 13
12435 Berlin
Tel: 03053213330
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

zu den Schönheitsreparaturen gehört generell: das Tapezieren, Kalken oder Anstreichen der Wände und Decken, das Streichen der Fußböden, der Heizkörper und der Heizungsrohre, der Innentüren sowie der Fenster und Außentüren von innen.

Zunächst ist entscheidend, dass Sie beim Einzug die Wohnung in einem renovierten Zustand übenrommen haben. War das nicht der Fall (und wenn Sie das auch durch Zeugen o.Ä. beweisen können), brauchen Sie auch keine Schönheitsreparaturen auszuführen – unabhängig davon, was im Mietvertrag steht.

Mit der genannten Formulierung wurde ansonsten die Pflicht, Schönheitsreparaturen auszuführen, wirksam auf Sie als Mieter übertragen. Denn es wurden nicht etwas feste Zeiträume zur Durchführung der Reparaturen verlangt, sondern es wird allein auf die tastächliche Abnutzung und Beschädigung abgestellt.

Das heißt, dass es darauf ankommt, ob und wo die Wohnung abgenutzt und unansehnlich aussieht. Sie müssen Gebrauchsspuren beseitigen, so dass sie erneut vermietbar ist. Je nachdem reicht dafür aus, dass Sie nur streichen, während Sie bei starker Abnutzung auch tapezieren müssten.

Andererseits müssen Sie dort, wo alles gut aussieht, auch nichts renovieren. Bereits dann, wenn zwar Gebrauchsspuren vorhanden, diese aber so unerheblich sind, dass sie nicht ins Gewicht fallen, brauchen Sie nicht zu renovieren (BGH vom 18.03.2015 – VIII ZR 185/14 ).

Die früher vom BGH als zulässig angesehen Fristen, innerhalb derer Schönheitsreparaturen durchzurühren waren, können als ungefähre Anhaltspunkte dienen, nach wie viel Jahren Wohnzeit eine Renovierung in der Regel nötig ist. Früher galt, dass Küchen, Bäder und Duschen alle drei Jahre, Wohn- und Schlafräume, Flure, Dielen und Toiletten alle fünf Jahre sowie andere Nebenräume alle sieben Jahre zu renovieren sind. Wie gesagt kommt es aber nach der neueren Rechtsprechung allein auf die tatsächlich vorhandenen Abnutzungsspuren an.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Stefanie Kremer

ANTWORT VON

(39)

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