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Schmerzensgeldforderung


07.01.2005 19:55 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer Auseinandersetzung habe ich mich dummerweise so sehr provozieren lassen, dass ich meinen Kontrahenten einzuschüchtern versuchte, indem ich ihm mit einer Stange seine Aktentasche aus der Hand schlug.
Die Version des Opfers, die ich auch nicht wiederlegen können werde, ist, dass ich ihn treffen und verletzen wollte, er es aber schaffte, die Schläge mit der Tasche abzuwehren.
Sofort nach meiner Attacke traf die Polizei am Tatort ein und befragte den Mann, ob er verletzt wurde. Hier gab er an, dass er unverletzt geblieben sei.
Trotzdem ging er anschließend zum Arzt und wurde eine Woche krank geschrieben. Zusätzlich hat er jetzt das Attest einer Röntgenuntersuchung vorgelegt, in dem ihm eine Prellung an der Schulter bescheinigt wird. Diese Röntgenaufnahme wurde aber 4 Wochen nach meinem Angriff durchgeführt, in der Zwischenzeit hatte das Opfer auch schon wieder 3 Wochen gearbeitet. Das Opfer ist dann noch mal zur Polizei gegangen und hat angegeben, dass seine Schulter und seine Hand verletzt wurden, als ich auf die Tasche (und nicht auf ihn) einschlug. Zusätzlich gibt er an, dass er nach dem Angriff 2 Wochen Schlafstörungen hatte.

Jetzt habe ich vom Anwalt des Opfers einen Brief bekommen, in dem der Anwalt schreibt, ich hätte seinen Mandanten an der Schulter getroffen und sehr schmerzhaft verletzt und mich auffordert binnen einer Frist von 2 Wochen, 1500 Euro Schmerzensgeld zu zahlen.

Muss ich überhaupt Schmerzensgeld bezahlen? Ich habe ihn ganz sicher nicht getroffen, dass hat das Opfer anfänglich auch so bei der Polizei angegeben. Zudem belegen dies Zeugenaussagen.

Falls ich doch Schmerzensgeld zahlen muss, ist die Höhe überzogen oder angemessen?

Für Ihre Antwort im voraus vielen Dank!
07.01.2005 | 20:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst vielen DAnk für Ihre Anfrage.

Sie sollten den Betrag auf keinen Fall bezahlen.Einerseits ist die Forderung völlig überzogen, so hat der AG Neustadt zB bei einer Schädelprellung nur 500 € Schmerzensgeld zugesprochen, andererseits kann das Opfer die Verletzung ihren Angaben zufolge gar nicht beweisen. So hat das Opfer ja selber gegenüber der Polizei geäussert, dass er nicht verletzt wurde. Auch das ärtliche Gutachten taugt meines Erachtens nicht als Beweis, da dieses viel zu lange nach der Tat erstellt wurde.

Sie sollten daher alles bestreiten , der Gegner ist hier beweispflichtig.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort helfen

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

ANTWORT VON

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