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Schmerzensgeld wegen Verleumdung

| 28.03.2008 21:07 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Abend,

Vor einem Jahr als unsere Tochter den Kindergarten besuchte, ist uns folgendes passiert:
Da mein Schwiegervater erkrankte, reiste meine Frau und meine Tochter im Zeitraum Jan-Feb 07 ein paarmal nach Griechenland. Ich meldete ordnungsgemäß meine Tochter ab und jede Woche habe ich mit dem Kindergarten telefoniert, dass meine Tochter noch nicht kommen kann.

Mitte Februar haben wir einen Brief vom Jugendamt erhalten, indem uns mitgeteilt wurde, dass es erhebliche Probleme mit unserer Tochter gebe, und dass das Jugendamt uns deshalb besuchen muß. Als ich gefragt habe, warum das passiert ist, sagte man mir, dass uns der Kindergarten angezeigt hatte.
Als ich beim Kindergarten anrief, haben die gesagt, dass wir angeblich kein Interesse an einem Gespräch gehabt haben, obwohl uns nie jemand dazu eingeladen hatte, und ich ja im ständigen Kontakt mit dem Kindergarten stand. Daneben haben die gesagt, dass meine Frau gar nicht im Ausland gewesen ist, da wir im Februar unsere Tochter zur Einschulungsuntersuchung beim Gesundheitsamt vorgestellt hatten.

Wir konnten natürlich nicht glauben, dass so etwas möglich sein könnte, und das ein Kindergarten unschuldige Eltern ohne Beweise diffamiert und uns so einen großen Schmerz antun kann. Das Jugendamt hat uns besucht und selbstverständlich gesehen, dass alles in Ordnung mit unserer Familie ist, und hat uns seitdem nie wieder belästigt.

Auf die Frage des Jugendamtes, warum die Kindergärtnerinnen so etwas gemacht haben, konnten wir keine Antwort finden. Vielleicht handelt es sich um persönliche Antipathie bzw. Rassismus, da wir Griechen sind.

Wir möchten endlich erfahren, wie es zu dieser gemeinen Verleumdung gekommen ist, und wir wollen von der Kindergärtnerin und der Leiterin, also den beiden Personen, die uns unbegründet beschuldigt haben, Schadensersatz verlangen für diese unglaublich schmerzhafte Erfahrung als intakte Familie vom Jugendamt kontrolliert zu werden wegen angeblicher erheblichen Problemen mit unserer Tochter. Die wahren Anschuldigungen für das Einschreiten des Jugendamtes haben wir bisher nicht erfahren, selbst nicht von dem Jugendamt, obwohl wir mit Hilfe eines Rechtsanwaltes Akteneinsicht verlangt haben.

Damit uns das Jugendamt aufsucht und auf einen Hausbesuch besteht, müssen die beiden Frauen aus dem Kindergarten schreckliche Dinge über uns gesagt haben, bspw. dass wir unserem Kind böse Dinge antun. Denn die Gründe, die uns der Kindergarten genannt hat, sind nicht glaubwürdig und ausreichend, damit das Jugendamt alarmiert wird. Also wurden wir als Personen schrecklich verleumdet und verletzt. Deshalb wollen wir Schmerzensgeld verlangen.

Unsere Frage lautet: Wie hoch stehen unsere Chancen auf Schmerzensgeld bzw. Schadensersatz von der Kindergärtnerin und der Leiterin des Kindergartens? Und in welcher Höhe können wir Schmerzensgeld verlangen?

MfG

Herr P

28.03.2008 | 22:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie haben in der Tat aufgrund der Verleumdung einen Anspruch auf Schmerzensgeld.

Die Höhe des Schmerzensgeldes ist sehr einzelfallabhängig, so daß pauschale Betragsnennungen unmöglich sind.

Anhaltspunkte für die Höhe des Schmerzensgeldes wegen Verleumdung sind im Wesentlichen der Verbreitungsgrad der Verleumdung sowie die Schwere der Folgen.

Da die Verleumdung hier nicht sehr weit verbreitet wurde und lediglich einen Besuch des Jugendamtes, also keine gravierenden Folgen hatte, dürfte der Anspruch sich lediglich im dreistelligen Bereich bewegen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Bewertung des Fragestellers 22.03.2010 | 11:17

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