Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schmerzensgeld wegen Fehldiagnose


29.07.2005 13:34 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht



Ich war seit über zwei Jahren in ärztlicher(Neurologen) Behandlung aufgrund von sehr starken Panikattacken. Das ich an Panikattacken(starke Angststörungen) leide hat der Neurologe nicht erkannt und stattdessen die Fehldiagnose Präpsychose gestellt. Begleitet mit starken Medikamenten(Seroquel, Alprazolam) die unmengen an Nebenwirkungen haben. Die Alprazolam darf man normalerweise nur 2 Wochen verschreiben. Ich habe sie über 1 Jahr genommen. Gebessert hat sich mein Zustand bis heute nicht. Da man bei Panikattacken meint gleich verrückt zu werden, hat dies der behandelnde Arzt einfach übernommen und mich dadurch noch stärker verunsichert. Mit ärztlichem Stempel sozusagen. Selbst nach mehreren Krankenhausaufenthalten(wegen Kreislaufschwäche, die in echt Panikattacken waren) wollte er mir dieses Umhängeschild nicht abnehmen. Im Gegenteil. Durch die Zitteranfälle bei Panikattacken wäre ich fast noch gegen Epilepsie behandelt worden(was die Angst mehr und mehr verstärkte). Beim Krankenhausaufenthalt wurde mir bestätigt, das alles in Ordnung sei(was zum Krankheitsbild passt).
Der Neurologe hat alles in allem eine Fehldiagnose gestellt und nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten gehandelt. Bei den Arztbesuchen durfte man nicht mal aussprechen. Sobald man auch nur angefangen hat, wurde ich sofort unterbrochen. Für ihn war alles klar.
Nun lebe ich seit über zwei Jahren unter stärksten Angstzuständen mit Tabletten die nicht wirkten(bis auf den anfänglichen Placeboeffekt) und starke Nebenwirkungen haben. Das war die schlimmste Zeit in meinem Leben. Ständig diese Ungewissheit, die auch noch vom Arzt untermauert wurde. Überall hat man sich blamiert. Die Liste ist unendlich.

Jetzt bin ich bei einem Psychologen der mich richtig behandelt. Er kann dies alles bestätigen.

Auf was kann man den Arzt verklagen? Wie sehen hier die Chancen auf Schmerzensgeld aus?? An welchen Anwalt muss man sich hier wenden? Wie hoch kann man die Schmerzensgeldforderung stellen? Wie stehen die Chancen für einen Prozessgewinn?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

eine sichere Prognose über die Höhe des Schmerzensgeldes und die Chancen insbesondere für einen Prozeßgewinn läßt sich anhand Ihrer Angaben nicht sicher stellen.

Aufgabe des Neurologen ist es natürlich aufgrund des Arzt-Patienten-Vertrages auf der Basis einer von ihm zu erstellenden gesicherten Diagnose, eine entsprechende Therapie zu entwickeln. Hiergegen hat Ihr Arzt verstoßen, so daß er sich -Ihre Angaben einmal vorausgesetzt- schadensersatzpflichtig gemacht hat. Dies betrifft sämtliche Schadenspositionen, also sowohl mögliche materielle Schäden als auch Schmerzensgeldansprüche.

Sie sollten als ersten Schritt die Herausgabe der Patientenberichte über einen Rechtsanwalt veranlassen. Jeder Mediziner ist verpflichtet, genauestens die einzelnen Behandlungsschritte und Diagnosen hinsichtlich seiner Patienten aufzuführen. Ihr Arzt ist verpflichtet, diese Unterlagen herauszugeben. Hieraus läßt sich dann genau ersehen, wie die Diagnose aussah, welche Schritte ergriffen wurden und welche Fehler gemacht worden sind.

Erst auf dieser Grundlage läßt sich eine ungefähre Prognose hinsichtlich der Prozeßaussichten und des Prozeßzieles stellen.

Sie sollten hierzu einen Rechtsanwalt vor Ort beauftragen. Ich möchte noch darauf hinweisen, daß es in vielen Bundesländern Schlichtungsstellen für Arzthaftpflichtfragen gibt, die gebührenfrei, wenn beide Seiten dies wünschen, Gutachten erstellen. Auch hierüber wird Sie Ihr Rechtsanwalt informieren.

Gerne können Sie sich auch diesbezüglich an mich wenden.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER