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Schmerzensgeld von krankenkasse

22.12.2019 15:26 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


17:50

Zusammenfassung:

Schmerzensgeld

Guten Tag,
Und zwar ich habe eine etwas komplizierten Fall, die Beantwortungist bestimmt simpel und kurz. Ich bin dieses Jahr im Mai zum ersten mal Arbwitsunfähig geworden aufgrund einer psychischen Krankheit( Depression), das fing an im Mai. Ich erhielt dann ab dem 24.juni Krankengeld von der Krankenkasse, daraufhin hat die Krankenkasse mich mindestens einmal die Woche angerufen und mich ausgefragt, trotz ich gesagt habe ich möchte das nicht das ist mir zu viel Stress und es geht mir dadurch noch schlechter. Daraufhin hat die Krankenkasse das krankengeld eingestellt und mich zur Arbeitsagentur geschickt, da konnte ich erst nach 3 Anläufen hin, weill ich es draußen nicht ausgehalten habe und immer Panikattacken bekommen habe. Nach dem bescheid dass das krangeld eingestellt wird, ging es mir so schlecht wie noch nie, ich hatte ohrensausen, Herzklopfen sowie extrasystolen. Dazu kam, das ich mit Suizidgedanken konfrontiert war, weill ich von der Stelle in Stich gelassen worden bin, die dafür da ist kranken Menschen zu helfen aufjedenfall wurde meine Depression zu einer schweren Depression. Ich habe dann einen wiederruf geschrieben mit dem Hinweis das ich die Krankenkasse auf schmerzensgeld verklagen werde wenn sie mir weiterhin Schmerzen und Stress zufügen und ich es ihnen untersage mich anzurufen. Das ganze hat sich drei Monate hingezogen bis zum November da musste ich zum mdk und der bescheinigte mir meine Krankheit, nun macht die Krankenkasse immer wieder Fehler wie sie rufen mich weiterhin an und fragen mich aus wie in einem Verhör. Sie stellen wochenweise krankengeld aus Begründung ich habe die Krankmeldung zu spät abgegeben(Per Post verschickt, angeblich erst nach 13 Tagen angekommen). Ich habe in dem wiederruf ausdrücklich darauf hin gewiesen das alle folgenden Schmerzen vorsätzlich begangen werden! Da ich sie darauf hinwies das sie mir damit Schmerzen zuzufügen. Das müssten zwei Fälle sein einmal fahrlässige Körperverletzung und einmal vorsätzliche Körperverletzung(da der Typ bei der Krankenkasse arbeitet muss er wissen das Stress und Ärger für psychischlabile wie gesunde zu Schmerzen führen kann). Da sie mich mit ihrem Terror immer weiter unter Stress setzen und es mir danach immer scheisse geht. Nun meine Frage. Kann ich von der Krankenkasse Schmerzensgeld verlangen, da sie vorsätzlich und fahrlässig Körperverletzungen begangen haben? Und falls ja wie viel Schmerzensgeld sind aufgrund einer schweren depression Suizidgedanken, Terror, ohrensausen,etc realistisch? Da es mehrere Schmerzensgeld Tabellen gibt, aber ich keinen Vergleich zu meinem Fall gefunden habe, kann ich mit einer Tabelle in der 100000 Euro drinnen steht nichts anfangen.
Mfg

22.12.2019 | 16:07

Antwort

von


(720)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich verstehe, dass es ganz schwer ist, wenn man krank ist und trotzdem Anrufe bekommt. Die Krankenkasse muss jedoch vorsätzlich gehandelt haben und zwar nicht in Bezug auf den Anruf, sondern im Bezug auf die Zufügung von Schmerzen. Das werden Sie jedoch dem einzelnen Mitarbeiter nicht nachweisen können.

Also der einzelne Mitarbeiter müsste gewusst haben, dass er Sie verletzt und dieses auch bewusst gewollt haben, also sich gesagt haben, mit meinem Anruf verletze ich Herrn X.

Um das jedoch abzustellen - das geht ganz leicht - gibt es 2 Möglichkeiten:
1. einen gesetzlichen Betreuer beantragen, dann schlägt dieser sich mit der Krankenkasse rum (im Idealfall ein Verwandter oder Freund) oder
2. Sie beauftragen einen Anwalt, über den dann die Korrespondenz läuft.

Wenn Sie den nicht zahlen können, gibt es hierzu die Beratungshilfe (Kosten trägt der Staat).

Zudem wenden Sie sich kurzfristig an den Sozial-Psychatrischen Dienst, der hilft oft ganz ganz viel weiter.

Vielleicht hilft Ihnen das, und nimmt Ihnen die Qualen.

Viel Erfolg



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 22.12.2019 | 16:39

Vielen Dank für ihre Antwort. Laut stgb kann man auch ohne Vorsatz eine Körperverletzungen begehen und da ich ihn in dem wiederruf daraufhingewiesen habe das jeder Schmerz vorsätzlich ist absofort hat er mich vorsätzlich angerufen und vorsätzlich eine Straftat begangen. Mir geht es mehr darum das die Krankenkassen damit aufhören, als um mich. Heist das ich kann kein Schadensersatz verklagen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.12.2019 | 17:50

Eine Verursachung im Rahmen des Schadensersatzes bei fahrlässiger Körperverletzung herbeizuführen ist noch schwieriger.
Sie müssen - ärztlich bestätigt - nachweisen, dass genau dieser eine Anruf genau dieses Mitarbeiters zu genau dieser Folge geführt hat (und nicht durch andere Anrufe). Diesen Beweis werden Sie nur schwer führen können.

Zudem müssen Sie vorsorgen, d.h. wenn Sie wissen, dass Sie Anrufe nicht ertragen können z.B. nicht an den Anruf herangehen, wenn Sie die Nummer sehen, Telefon auf leise schalten etc.. Die Voraussetzungen zur Durchsetzung sind hoch. Ich möchte Sie nur davor bewahren, sich einem jurisischen Kampf auszusetzen, der Sie noch mehr Energie kostet und nachher ggf. nicht den Erfolg bringt, den Sie sich erhoffen.

Wenn Sie wollen, dass es aufhört, gehen Sie doch vielmehr auf den Unterlassungsanspruch, senden Sie eine Unterlassungserklärung mitsamt Schreiben hin, setzen Sie eine Frist und daraus (!) können Sie dann auch einen Schadensersatz herleiten, der dann einfacher durchsetzbar ist.

ANTWORT VON

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