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Schmerzensgeld gegenüber einer Fachklinik geltend machen

24.04.2016 10:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Holger Traub, Dipl. Kfm.


Person X ( Selbstständig und Ca. 80 Jahre alt )kommt in eine Fachklinik für eine geplante Operation, es soll ein künstliches Hüftgelenk erneuert werden.
Zusätzlich wird eine Verstärkung der Bandscheiben angebracht.

Geplanter Krankenhaus Aufenthalt Ca. 5 Tage und eine Operation.

Mittlerweile sind 14 Operationen unter Vollnarkose vergangen, zahlreiche Infektionen der Wunde abgesaugt und eine abgerissene Schraube durch fehlerhaftes arbeiten wieder durch angefordertes Spezial - Werkzeug heraus operiert,
Neu eingesetzte Verstärkungen wegen Verdacht des Bakteriellen Befalls wieder entfernt worden.
Venen Brüche wegen stümperhaftem Katheter setzen oder der gleichen sind keine Seltenheit.
Bis dato sind mehr als 50 Tage Fachklinik Aufenthalt ( Blockweise ) vergangen und immer noch keine Besserung in Sicht.

Person X sichtlich geschwächt und nicht mehr so Einsatz bereit wie zuvor.

Besteht hier Möglichkeit irgendwelche Ansprüche geltend zu machen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der von Ihnen geschilderte Verlauf ist äußerst tragisch.

Rechtlich sind die geltend machbaren Haftungsansprüche - zumindest hinsichtlich der Höhe eines Schadensersatzes - schwierig zu realisieren. Insbesondere benötigt der Anspruchsteller in der Regel einen langen Atem. Auch ist die letztliche Entscheidung eines Gerichts nicht immer klar absehbar.

Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts sind haftungsansprüche gegen die Fachklinik sowie die behandelnden Ärzte nicht von der Hand zu weisen (Infektionen, falsche Verarbeitung der eingesetzten Materialien etc.).

Gleichwohl ist es letztlich Sache des Gerichts, inwiefern den beteiligten Personen ein Verschulden vorwerfbar ist. Hierüber, sowie bzgl. der entstandenen Schäden, wären umfangreiche Gutachten einzuholen. Diese sind kostspielig und in der Regel von Ihnen zu verauslagen. Weiter kommen Rechtsanwalts- und Gerichtskosten hinzu.

Sofern Sie sich auf ein Klageverfahren - mit den vorgeannten Konsequenzen und Abläufen - einlassen wollen, rate ich Ihnen die Konsultierung eines Fachanwalts für Medizinrecht an. Dieser wird Sie in Ihrer Sache hinreichend vertreten. Ggf. kann mit der Klinik hierdurch auch ein außergerichtlicher Vergleich geschlossen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

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