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Schmerzensgeld durch Vermieter

29.11.2020 07:21 |
Preis: 25,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Guten Tag,

Wir wohnen in einer Mietwohnung mit erheblichen Mängeln an unserem Dielenboden.
Dieser splittert extrem, bis zu 100cm lange Splitter/ täglich an neuen Stellen, und droht an einigen Stellen auch komplett zu brechen. Es besteht tagtäglich ein erhebliches Verletzungsrisiko.
Dies entstand nach einer Überarbeitung der Dielen (schleifen) durch den Vermieter, während der Mietzeit.
Nun verweigert der Vermieter eine Beseitigung der Mängel seit knappen 10 Monaten.
Hierzu läuft ein Beweissicherungsverfahren.

Die größte Gefahr besteht jedoch für unsere 6 Monate alte Tochter, die aktuell krabbeln lernt. Es ist unmöglich diese dazu zu bringen sich nur auf dem Wohnzimmerteppich aufzuhalten. Auch müssen wir sie regelmäßig von Splittern an der Kleidung befreien und ihr bereits 5-10cm lange Splitter aus dem Mund holen.

Wir empfinden diese Gefahr als eine extreme Belastung. Gottseidank ist bisher nichts schlimmeres passiert, jedoch müssen wir tagtäglich damit rechnen.

Frage:
Besteht hier eine Chance auf Schmerzensgeld, ohne einen bisherigen psychischen Schaden, zu klagen?

Vielen Dank


29.11.2020 | 09:05

Antwort

von


(721)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es muss eine Ursächlichkeit gegeben sein, um ein Schmerzensgeld geltend zu machen sowie ein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Sie befinden sich in einem Gerichtsverfahren, d.h. Ein Richter klärt, ob das Parkett richtig geschliffen wurde. der Vermieter wird derzeit behaupten ja. Aber damit wird es schwierig sein, ihm zu unterstellen, er würde das grob fahrlässig/vorsätzlich nicht reparieren - in einem laufenden Gerichtsverfahren wäre das auch wahrscheinlich wegen der Beweissicherung gar nicht möglich zu reparieren ohne Beweise zu vernichten, die man im Prozess bräuchte.

ihnen ist die Gefahr bekannt, daher müssen Sie Abhilfe schaffen (abdecken etc.), um die Gefahr selber zu beseitigen und von dem Kind fernzuhalten. wenn ihr Kind in Kenntnis der Gefahr dort weiter krabbelt, kann das dem Vermieter nicht angelastet werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

ANTWORT VON

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